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Friedrichstraße bleibt weiter gesperrt

Neue Untersuchungen in der Gemarkung Spaatz/Hohennauen Friedrichstraße bleibt weiter gesperrt

Im Mai 2015 ist die Friedrichstraße zwischen Spaatz und Hohennauen nach einer 755 000 Euro teueren Instandsetzung wieder für den Verkehr freigegeben worden. Nur drei Monate später musste die Straße aufgrund von Bauschäden erneut gesperrt bleiben. Die Sperrung hält an, neue Untersuchungen sollen nun für Klarheit rund um das Sorgenkind im Amt Rhinow sorgen.

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Die Friedrichstraße bleibt vorerst weiterhin für den Verkehr gesperrt.

Quelle: Norbert Stein

Spaatz/Hohennauen. Die Friedrichstraße als „Sorgenkind 2015“ im Amt Rhinow bleibt auch 2016 vorerst für den Verkehr gesperrt. Ob die Straße in der Gemarkung Spaatz/Hohennauen jemals ganzjährig befahrbar sein wird, sei zumindest ungewiss, sagte Amtsdirektor Jens Aasmann den Angeordneten der Gemeinden Havelaue und Seeblick. Zeitweilige Sperrungen der Straße bei einem hohen Wasserstand in der Großen Grabenniederung will der Amtsdirektor für die Zukunft zumindest nicht ausschließen.

Auf einer Länge von 1,8 Kilometer zieht sich die mit Verbundpflaster-Spurbahnen ausgebaute Friedrichstraße durch das Feuchtgebiet Große Grabenniederung. Genutzt wird die Straße vor allem von der Landwirtschaft, sie ist aber für den Fahrradtourismus auch von überregionaler Bedeutung.

Erneute Sperrung nach Instandsetzung für 755 000 Euro

Im Juni 2013 wurde die Straße vom Hochwasser überschwemmt und stark beschädigt. Im Frühjahr dieses Jahres konnte die Friedrichstraße wieder instand gesetzt werden. Das Land Brandenburg gab dafür Geld aus einem Fonds zur Beseitigung infrastruktureller Hochwasserschäden. Jedoch sorgten besonders die Arbeiten zur Schaffung eines festen Bauuntergrunds für eine Kostenexplosion. Statt der ursprünglich veranschlagten 550 000 Euro standen Ende Mai bei der Verkehrsfreigabe 755 000 Euro zu Buche. In Ordnung war damit bei weitem noch nicht alles.

Weil das Verbundpflaster nicht verfugt wurde, wackelten bereits drei Monate nach Verkehrsfreigabe die Spurbahnen. Pflastersteine kanteten und gingen zu Bruch. Die Friedrichstraße musste für den Verkehr gesperrt werden. Inzwischen hat die Baufirma die kaputten Steine ausgetauscht und das Pflaster verfugt. Ob damit alle Ursachen für die entstandenen Bauschäden beseitigt sind, zweifelt das Amt Rhinow an. Dazu bedarf es weiterer Klärungen, meint der Amtsdirektor.

Neue Untersuchungen sollen Klarheit schaffen

Dafür soll es Untersuchungen geben, die Klarheit schaffen müssen, ob infolge der Schäden Wasser in den Bauuntergrund gelangt ist. Geklärt und untersucht werden müsse zudem, ob ein hoher Wasserstand in den zwei die Friedrichstraße flankierenden Gräben den Bauzustand beeinflusst. Auch der Wasserfluss in den Gräben müsse nach Auffassung des Amtes besser reguliert werden. Auf all diese Probleme sollen die weiteren Untersuchungen nun eine Antwort geben. Viele der Beteiligten fragen sich unterdessen, ob diese Untersuchungen nicht schon vor dem Baubeginn hätten erfolgen müssen.

Von Norbert Stein

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