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Friedrichstraße kostet rund 200.000 Euro mehr

Spaatz: Landwirtschaftsweg wurde ausgebaut Friedrichstraße kostet rund 200.000 Euro mehr

Mit der Sanierung der Friedrichstraße ist im Amt Rhinow nun eines der wichtigsten Bauvorhaben zur Beseitigung von Hochwasserschäden abgeschlossen worden. Noch vor Beginn der Haupterntezeit wurde der 1,8 Kilometer lange Landwirtschaftsweg durch das Spaatzer Bruch und Hohennauener Bruch am Dienstag wieder zur Nutzung freigegeben.

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Verkehrsfreigabe der Friedrichstraße im Spaatzer Bruch und Hohennauener Bruch. Finanziert wird die Sanierung des Landwirtschaftsweges mit Geld aus dem Hochwasserfonds des Landes.

Quelle: N. Stein

Spaatz/Hohennauen. Der Weg wurde auf 2,90 Meter Breite mit Spurbahnen aus Verbundpflaster ausgebaut. Die Ausweichstellen wurden mit Ökopflaster hergerichtet. Ebenfalls saniert und wieder hergestellt wurden die Anbindungen zu den Feldzufahrten.

Zehn Monate wurde an dem Landwirtschaftsweg gebaut. Eine lange Zeit. Der Rhinower Amtsdirektor Jens Aasmann verwies bei der Verkehrsfreigabe deshalb auch ausdrücklich auf „komplizierte“ Bedingungen, die den Bauablauf zeitlich verzögerten und die Baukosten erhöhten. Ursprünglich veranschlagt waren 550.000 Euro für die Friedrichstraße.

Die tatsächlichen Baukosten werden etwa 755.000 Euro betragen. Finanziert wird das Vorhaben aus den insgesamt 4,3 Millionen Euro, die das Land Brandenburg dem Amt Rhinow als hundertprozentige Förderung zur Beseitigung von Hochwasserschäden bewilligt hat. Die Friedrichstraße gehört zur Gemarkung der Gemeinden Havelaue und Seeblick. „Aus eigener Kraft hätten die Gemeinden die Sanierung niemals finanzieren können“, betonte Jens Aasmann jetzt bei der Übergabe der Friedrichstraße.

Weil die Friedrichstraße durch das Feucht- und Niedermoorgebiet der Großen Grabenniede-rung führt, bereitete die Sanierung Schwierigkeiten und stellte die Bauarbeiter der Firma Ostbau des Öfteren vor besondere Herausforderungen.

So mussten sie den gesamten Unterbau mit einem Geotextil umschließen. Zur Sicherung der Tragfähigkeit wurden in vielen Abschnitten zudem Betonplatten in den Untergrund verbaut. „Es war teilweise zum Haare raufen“, schilderte Bauleiter Lutz Herzberg die Ausbauprobleme und der erfahrende Polier Dirk Schröder bekannte, dass die Friedrichstraße seine bisher komplizierteste Baustelle war.

„Alles ist aber ordentlich geworden“, meinte der Spaatzer Ortsvorsteher Silvio März am Dienstag und der Bürgermeister der Gemeinde Seeblick Ulf Gottwald hob die zusätzliche Bedeutung der Friedrichstraße für den Fahrradtourismus hervor, der sich gerade jetzt zur Bundesgartenschau nach vorne entwickelt.

Von Norbert Stein

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