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Friesack Feuerwehr fährt zu mehr kleineren Bränden
Lokales Havelland Friesack Feuerwehr fährt zu mehr kleineren Bränden
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21:30 25.05.2018
Die Friesacker Feuerwehr im Löscheinsatz an der B 5. Quelle: Foto: Privat
Friesack/Falkensee

Wenn es im Amtsbereich derzeit zu Bodenbränden kommt, dann an der B 5 bei Friesack. Auf den drei Kilometern zwischen der Brückenbaustelle nördlich der Stadt und dem Ortseingang musste die Amtsfeuerwehr am Straßenrand immer wieder kleinere Feuer löschen – manchmal auf nur wenigen Quadratmetern. Sechs Mal rückten die Kameraden seit 7. Mai dorthin aus, allein am Donnerstag dreimal. Einmal war zudem die Wusterhausener Feuerwehr vor Ort.

Zigaretten als Ursache

„Zu 99,9 Prozent waren Zigarettenkippen der Auslöser“, sagte Vize-Amtswehrführer Stefan Scharschmidt. Offenbar haben Fahrer achtlos Kippen aus dem Fenster geworfen. Die Filter finden die Kameraden noch zwischen den abgefallenen und extrem trockenen Kastanienblüten.

„Da reicht schon der kleinste Funken, um ein Feuer zu entfachen. Gerade wegen des Windes kann es schnell größer werden, noch hatten wir aber Glück“, so Scharschmidt. Auch Dank der Autofahrer, die die Brände rechtzeitig meldeten; einer bekämpfte sogar die Flammen mit seinem Feuerlöscher. Die Einsatzkräfte erledigten den Rest.

Auch Falkenseer im Einsatz

Am Mittwoch war zudem die Falkenseer Feuerwehr mit Löscharbeiten beschäftigt, wie Stadtbrandmeister Daniel Brose berichtet. „In der Elbeallee haben wir ein Feuer auf 60 Quadratmeter in einem Waldstück gelöscht. Es war schon bis in die Bäume hochgebrannt“, so Brose.

Am gleichen Tag brannte zudem auf 1500 Quadratmeter im Bereich An der Lake erst Wiesen- und dann Waldboden. „Der Wind war problematisch, trieb die Flammen schnell voran.“ Glücklicherweise hatte man schnell einen Hinweis auf das Feuer bekommen, so dass die Kameraden den Schaden in Grenzen halten konnte.

„Keine Zigaretten wegwerfen“

„Ich möchte den Leuten nahelegen, keine Zigaretten wegzuwerfen, in Waldnähe zu grillen und auch keine Autos auf Wiesen abzustellen“, appelliert Brose an die Vernunft.

„Die Lage ist sehr angespannt und wird es auf jeden Fall auch bis nächste Woche bleiben“, sagt Kreisbrandmeister Lothar Schneider. Denn derzeit gelte die höchste Waldbrandwarnstufe. Vor allem in den waldreichen Gebieten um Friesack, Falkensee, Schönwalde oder Nennhausen sei es derzeit besonders gefährlich. Er ruft die Bürger auf, auch kleine Brände schnell zu melden wie kürzlich an der B 5 an der Abfahrt Bredow. So können sich die Flammen nicht ausweiten.

Von Andreas Kaatz

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