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Flotte Tanzmusik und Kaffeeklatsch

Friesacker Tagespflege feiert zehnjähriges Jubiläum Flotte Tanzmusik und Kaffeeklatsch

Überall flattern bunte Luftballons im Wind. Die Band Die Oldies spielt flotte Tanzmusik und die Kaffeetafel ist reich gedeckt. Ein toller Rahmen für die Jubiläumsfeier der Tagespflege "Am Garten" des Gemeinschaftswerkes Soziale Dienste in Friesack.

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"Es geht so viel verloren"

Fühlen sich in der Tagespflege gut aufgehoben: Elsa Guse (l.), Gertrud Sydow (M.) und Rudolf Kögler (r.)  hier zusammen mit Marina Richter und Ulf Siemenowski.

Quelle: Andreas Kaatz

Friesack. Die Einrichtung mit zwölf Plätzen wurde jetzt zehn Jahre alt.

"Mit gefällt es hier immer sehr gut", meint Gertrud Sydow, die zu den Stammgästen in der Tagespflege zählt. Am liebsten würde sie auch am Wochenende die Angebote nutzen. Wie sie kommen regelmäßig von Montag bis Freitag rund 40 Gäste aus der Region rund um Friesack auf das Gelände - manche nur für einen oder zwei Tage, andere dafür die ganze Woche. Menschen mit Demenz sind ebenso darunter wie auch welche mit körperlichen Beeinträchtigungen.

"Sie können den Tag über beispielsweise rätseln, Schach spielen oder bringen ihren Laptop mit. Hier kann jeder machen, wonach ihm gerade ist", sagt Ulf Siemenowski, der von Beginn an die Tagespflege leitet.

Am 4. Juni 2004 war die Einrichtung in Ergänzung zur Sozialstation eröffnet worden. Die Anfänge gehen auf das Jahr 1999 zurück. "Da wurde überlegt, wie die Angehörigen noch weiter entlastet werden können und den Betreuten gleichzeitig eine schöne Zeit geschenkt werden kann", sagt Ulf Siemenowski. Pflegeleiterin Andrea Kotsch und Ines Kubenz schrieben ein Konzept und ab 2000 gab es dann in der Begegnungsstätte der Sozialstation eine Tagesgruppe.

Trotzdem blieb die Idee einer Tagespflege. Auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück wurde man auf die ehemalige Arztpraxis von Gertrud Schultz-Goebel aufmerksam. 2003 begann der Umbau des Hauses, 2004 war er beendet - eines der letzten Objekte, das mit Geld aus dem Investitionsprogramm Pflege des Landes finanziert wurde. Und einen Namen fand man auch schnell. "Am Garten" lautete der eigentlich recht naheliegende Siegername eines kleinen Wettbewerbs. Denn zum Grundstück gehört auch ein mehr als 2000 Quadratmeter großer Grünbereich mit alten Bäumen. Im Jahre 2012 erfolgte ein weiterer Umbau. "Der Hauptraum, der für Rollstuhlfahrer nicht optimal war, wurde dabei vergrößert", sagt der Leiter, der über den mittlerweile großen Zuspruch erfreut ist. "Heute sind wir voll ausgelastet, haben eine lange Warteliste", sagt er. Und so wird schon über eine Erweiterung der Kapazitäten nachgedacht.

Von Andreas Kaatz

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