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Havelland Fünf Stelen für die Altstadttour
Lokales Havelland Fünf Stelen für die Altstadttour
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08:54 04.08.2016
Bürgermeister Bernd Lück (2.v..), Stadtverwaltungsmitarbeiter Mathias Meißner (l.) und Helmut Augustiniak (r.) vor der ersten Stele, die vor dem Stadthaus in der Rathausstraße steht. Quelle: Jens Wegener
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Ketzin/Havel

Sie sind blau wie das Wasser der Havel, gut zwei Meter groß, 60 Zentimeter breit und vollgepackt mit Informationen und geschichtlichen Fakten. Auf fünf Stelen können sich Ketziner und Touristen ab sofort in der Altstadt über mehr als 30 denkmalgeschützte Gebäude und historisch bedeutende Häuser der Havelstadt informieren. Dazu findet der Besucher auf jeder dieser Stelen eine Karte, auf der der Rundkurs und die Standorte der anderen Tafeln zu finden sind. Bürgermeister Bernd Lück (FDP) freute sich am Mittwoch beim Proberundgang: „Das ist eine Bereicherung für Ketzin. Das passt gut in unsere Altstadt.“ So seien auch die insgesamt 13000 Euro für die Stelen inklusive Aufbau „gut investiertes Geld“, zumal der Landkreis Havelland das Projekt mit 5000 Euro aus dem Tourismusfördertopf unterstützt habe.

Zwei Jahre von der Idee bis zur Umsetzung

Zwei Jahre hat es gedauert, bis Mathias Meißner von der Stadtverwaltung seine damalige Idee verwirklichen konnte. „Ich freue mich, dass diese Altstadttour jetzt steht und jeder unabhängig von der geführten Stadtrundgängen selbst auf die geschichtliche Reise gehen kann.“ Er bedankte sich vor allem bei dem Ketziner Helmut Augustiniak, aus dessen Archiven fast alle Fakten und viele Fotos zu den Gebäuden stammen.

Die Standorte der fünf Stelen sind vor dem Stadthaus in der Rathausstraße, vor der Katholischen Kirche in der Rudolf-Breitscheid-Straße, an der Ecke Potsdamer Straße/Friedrichstraße, Am Markt und neben dem Tourismuszentrum in der Rathausstraße. „Bei der Auswahl mussten wir auf die Verkehrssicherheit Rücksicht nehmen“, sagte Mathias Meißner. Deshalb sind die Tafeln Am Markt hinter einer großen Hecke und an der Einmündung zur Friedrichstraße etwas versteckt.

Jakob und Julia sind dabei

Weil die Ketziner Stelen nicht nur für Erwachsene ein Anziehungspunkt sein sollen, tauchen jeweils im unteren Drittel jeder Tafel Jakob und Julia auf. Die beiden Figuren begleiten mit ihren kindlich oder jugendlich gehaltenen Texten zu den Gebäuden den Nachwuchs bei dem Rundgang.

Auf die Idee kam Stephanie Kroll, Geschäftsführerin der Firma Kreativköpfe, die die Ausschreibung der Stadt zur optischen Gestaltung der Stelen gewonnen hatte. „Mir war vor dem Tourismuszentrum der Angel aus Metall aufgefallen und ich dachte, diese Figur irgendwie einbinden zu können“, erzählte sie. Als dann klar war, dass größere Kinder der Ketziner Europaschule in das Projekt eingebunden sind, wollten die noch eine Fischerprinzessin dazu haben. So sind am Ende Jakob und Julia entstanden. „Die Geschichten von Jakob und Julia sind deshalb weiter unten angeordnet, weil die jungen Leute sicher besser bücken können“, so Mathias Meißner. Einen besonderen Service bieten die Macher der Altstadttour an: Wer sein Smartphone auf die abgebildeten QR-Codes hält, wird automatisch auf die Homepage der Stadt geleitet und kann dort noch mehr Informationen zur Stadt und zu touristischen Angeboten aufnehmen.

Flyer liegen ab Mitte August aus

In den nächsten Jahren könnte sich die Zahl der Stelen in der Altstadt noch erhöhen, sagt Mathias Meißner. Je nach Finanzlage der Stadt oder der Bereitschaft von Sponsoren. Auf jeden Fall sollen die Flyer zu der Altstadttour in zehn Tagen in allen öffentlichen Gebäuden der Stadt ausliegen. Auch in der Touristeninformation an der Havelpromenade, wo die Wasserwanderer ankommen.

Von Jens Wegener

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