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Für besseres Radeln in der Gartenstadt

Falkensee Für besseres Radeln in der Gartenstadt

Der ADFC Falkensee fordert Umsetzung von Maßnahmen, um Radfahren in der Stadt sicherer und attraktiver zu machen. Vor allem an Hauptstraßen ist Radeln gefährlich. Die Radfreunde haben einen ganzen Katalog von Forderungen und Verbesserungsvorschlägen gemacht.

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Radler teilen sich oft mit Fußgängern den Weg.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Falkensee. Radeln schwer gemacht – davon können Pedalritter in Falkensee ein Lied singen. Zumindest die ADFC-Mitglieder tun es. Und sie tun es auch ganz offiziell. Uwe Kaufmann von der Falkenseer ADFC-Ortsgruppe hat am Montagabend im Stadtentwicklungsausschuss dazu gesprochen. Er tat es sachlich, engagiert und faktenreich.

Ergebnis ist ernüchternd

Die Radfreunde wollen gehört werden, wenn es um die Auffrischung des Verkehrsentwicklungsplans von Falkensee geht. Der von 2002 vorliegende Plan wird derzeit überarbeitet. Und die ADFC-Leute haben sich die Mühe gemacht, den alten Plan zum Thema Fahrradverkehr Maßnahme für Maßnahme abzuklopfen: Was ist aus den vor 15 Jahren genannten Maßnahmen geworden? Das Ergebnis ist eher ernüchternd. Aus Sicht der Radfreunde wurden nur wenige Maßnahmen zufriedenstellend umgesetzt, manches wurde mit Einschränkungen realisiert, vieles gar nicht angepackt. Kritikpunkt Nummer 1: „Die Falkenhagener Straße ist eine Katastrophe!“ Die ADFC-Gruppe unterbreitet viele Vorschläge und fügt Kritiken an: Falkenkorso als Fahrradstraße ertüchtigen, Bordstein an der Ringpromenade absenken, Querungshilfe an der Nauener Straße bei der Hansastraße, Lückenschluss beim Radweg der Sympathie, Anbindung nach Brieselang fehlt, Beleuchtung zum Teil schlecht auf dem Weg nach Waldheim. Viele Radwege seien zu schmal für Begegnungsverkehr. Die Liste ist lang.

Runder Tisch für Radthemen

Uwe Kaufmann formulierte die Wünsche der aktiven Fahrradfahrer: koordinierte Umsetzung der Maßnahmen, einen „richtigen“ Fahrradbeauftragten, eventuell einen Runden Tisch zu dem Radthema. Und er regte an: Falkensee könne sich in der AG „Fahrradfreundliche Kommunen“ zu dem Thema bekennen und Erfahrungen sammeln. „Welche Priorität haben Fahrradthemen in der Stadtverordnetenversammlung?“, fragte er die Abgeordneten direkt.

Debatte über Verkehrsentwicklungsplan

Die stecken gerade mittendrin in dem Thema, sie debattieren über den Verkehrsentwicklungsplan, drei Fraktionen haben zu dem vorgelegten Entwurf umfangreiche Anmerkungen gemacht. Während die CDU-Fraktion genauere Angaben über den Investitionsaufwand für den Radwegebau wünscht, gehen die Grünen bei dem Thema ins Detail: Sie wollen wissen, wie die gute Absicht „An allen Hauptverkehrsstraßen bzw. Erschließungsstraßen sollen Fuß- und Radwegen vorgesehen sowie Anliegerstraßen als Fahrradstraßen ausgewiesen werden?“ auch umgesetzt wird. Die Fraktion setzt sich für eine eigenes Radverkehrskonzept für Falkensee ein.

Sondersitzung im Juli

Am 12. Juli soll es eine Sondersitzung des Ausschusses geben, dann wird über den Verkehrsentwicklungsplan und das Leitbild der Stadt diskutiert.

Von Marlies Schnaibel

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