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Für mehr Radwege und Pendlerparkplätze

Kommunen hoffen auf EU-Fördergeld Für mehr Radwege und Pendlerparkplätze

Im Stadt-Umland-Wettbewerb wird Geld aus drei EU-Fördertöpfen vergeben. Die Kommunen des Osthavellandes haben eine Liste mit mehr als 30 zukunftsweisenden Projekten eingereicht. Viele befassen sich mit Mobilität: Pendlerparkplatze, Radwege, E-Bikes.

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Quelle: dpa

Falkensee. Mehr als 30 Vorhaben umfasst eine Liste, die osthävelländische Kommunen für den Stadt-Umland-Wettbewerb eingereicht haben. Der wird vom Land Brandenburg geführt und verspricht mehr als 200 Millionen Euro Fördermittel aus drei EU-Fonds.

„Die Liste reicht vom Fahrradständer für E-Bikes bis zu abgesenkten Bordsteinen, von Co 2-Einsparung bis Inklusion“, sagt Falkensees Bürgermeister Heiko Müller (SPD). In Falkensee laufen die Fäden der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Osthavelland zusammen. Sieben Kommunen sind dort vertreten. Seit fünf Jahren kommen die Bürgermeister regelmäßig zusammen. Das Fördergeld soll in den Jahren bis 2020 zur Verfügung gestellt werden. Dabei hofft Falkensee, auch in den Genuss von Förderung zu kommen, oft ist die Kommune bisher durch das Förderraster gefallen, weil vor allem Orte mit sinkender Einwohnerzahl unterstützt werden sollten. Nun sind vor allem zukunftsfähige Stadt-Umland-Kooperationen gefragt.

„Ganz viele Projekte befassen sich mit dem Thema Mobilität“, sagt Dallgows Bürgermeister Jürgen Hemberger (Freie Wähler). Die Gemeinde bewirbt sich gemeinsam mit Potsdam um einige Projekte, etwa in der Döberitzer Heide, ist aber auch in der KAG Osthavelland dabei. „Es geht um Fahrradständer am Bahnhof, um Elektrofahrräder, um abgesenkte Bordsteine in Bahnhofsnähe“, sagt Hemberger, „für einen Menschen mit Rollator können drei Zentimeter schon unüberwindlich sein.“ Auch für den Radweg von Dallgow nach Falkensee entlang der alten Landesstraße wurde ein Antrag gestellt; und das in Verbindung mit den Falkenseern, die ihrerseits auf Fördermittel für den Bau eines Radweges an ihrem Abschnitt der Potsdamer Straße hoffen. Allzu viel Optimismus an der Stelle hat Bürgermeister Heiko Müller jedoch nicht, wenn er an die Schwierigkeit mit der Bahnbrücke bei dem Radweg denkt. Mehr Erfolgsaussichten haben da wohl andere Anträge: etwa auf Förderung für Park-and-Ride-Anlagen am Seegefelder Bahnhof, für den Radweg der Sympathie, für den Ausbau des alten Güterbahnhofs als Pendlerparkplatz, für die Verbesserung des Gutsparks, für die Entrümpelung des Sees. Bodo Oehme (CDU), Bürgermeister von Schönwalde-Glien, hatte sich sogar für ein Falkenseer Projekt stark gemacht und angeregt, den Ausbau des Havelländer Wegs mit ins Programm zu nehmen. „Der passt nicht ins Förderraster“, meint sein Falkenseer Amtskollege, aber das Thema ist wichtig und wird wohl bei der Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplanes wieder aktuell werden.

Von Marlies Schnaibel

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