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Havelland Viel Verkehr: Gemeinde plant nun Fußgängerüberweg
Lokales Havelland Viel Verkehr: Gemeinde plant nun Fußgängerüberweg
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13:10 26.02.2018
Die Fußgänger sollen gefahrlos über die Rosa-Luxemburg-Allee gelangen. Links ist die Einfahrt Heidelerchenallee. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Elstal

Aus eins mach zwei. Eigentlich war vorgesehen, einen Fußgängerüberweg über die Rosa-Luxemburg-Allee im Bereich der Einkaufsmärkte in Elstal zu installieren.

Das Ob war also klar, denn mit dem Einwohnerzuwachs in der Heidesiedlung und dem geplanten Bau eines Seniorenheimes an der Bahnhofstraße ist mit einem erheblichen Anstieg des Verkehrs und der Fußgängerzahlen zu rechnen.

Querungsstandort ist umstritten

All diese Menschen sollen sicher die Rosa-Luxemburg-Allee queren können, wenn sie einkaufen oder spazieren gehen. Deshalb legte die Verwaltung nun eine Empfehlung für einen Standort des Überweges vor. Der liegt im Bereich des Anschlusses an die Fahrbahn der neuen „Heidelerchenallee“, allerdings aus Sicht der Mitglieder des Elstaler Ortsbeirates nicht an der richtigen Stelle.

Wolfgang Braeschke (Linke) begründete seinen Änderungsvorschlag: „Der Überweg sollte zwischen der Einmündung Heidelerchenallee und Nahkauf sein. Dort wechseln doch schon jetzt die Leute die Fahrbahn. Die ursprünglich vorgeschlagene Querung würde ja bedeuten, dass einige zwei Straßen überqueren müssten.“

Wustermarks Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos) lenkte ein und machte einen weiteren Vorschlag: „Früher oder später brauchen wir an der Rosa-Luxemburg-Allee sowieso zwei Übergänge. Also kann der erste Standort jetzt weiter in Richtung Supermärkte verschoben werden. Wir werden das prüfen.“

Der zweite Übergang könnte im Zuge des eines entstehenden Kreisverkehrs an der Kreuzung Hauptstraße/Rosa-Luxemburg-Allee mitgebaut werden, so Schreiber.

Beleuchteter Zebrastreifen und zwei Schilder

Angedacht ist, dass der Fußgängerüberweg beleuchtet ist, Piktogramme (sogenannte Zebrastreifen) sollen auf der Fahrbahnoberfläche der Rosa-Luxemburg-Allee in einer Breite von mindestens 3,5 bis 4,0 Metern aufgebracht und für den fließenden Verkehr deutlich sichtbar gemacht werden.

Dazu kommt je Fahrstreifen ein beleuchtetes Verkehrszeichen. Insgesamt sind für einen Überweg inklusive Planung und Nebenkosten rund 35 000 Euro vorgesehen. Das Geld soll in den ersten Nachtragshaushalt 2018 eingestellt werden, den die Gemeindevertreter am 27. Februar verabschieden wollen.

Dabei könnte dann auch über die Empfehlung des Elstaler Ortsbeirates entschieden werden, den zweiten Überweg finanziell mit einzuplanen.

Dann wären 70 000 Euro nötig. Gebaut werden soll im Zeitraum August und September 2018, wobei die reine Bauzeit bei maximal drei Wochen liegt.

Von Jens Wegener

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