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Fußgängerüberweg vor Jahnschule im Bau

Rathenow Fußgängerüberweg vor Jahnschule im Bau

Der Friedrich-Ebert-Ring vor der Rathenower Jahngrundschule ist seit Montag eine Baustelle. Bis zum Ende der Sommerferien entsteht hier ein neuer Fußgängerüberweg, der den Schulweg sicherer machen soll. In dieser Zeit wird außerdem der Radweg zwischen Feierabendallee und Jahnstraße ausgebaut.

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Die Arbeiten an dem Fußgängerweg im Friedrich -Ebert-Ring auf Höhe der Jahngrundschule sind in vollem Gange. Der Verkehr wird einspurig an der Baustelle vorbeigeführt.

Quelle: Foto: Markus Kniebeler

Rathenow. „Ein Zebra für die Sicherheit“ – unter diesem Motto steht eine Initiative von Rathenower Bürgern, die seit knapp zwei Jahren dafür kämpft, dass der Schulweg zum Jahn-Schulkomplex sicherer wird. Der Einsatz – unter anderem wurde eine Liste mit 550 Unterschriften an den Bürgermeister Ronald Seeger übergeben – hat sich gelohnt. Seit Montag haben die Straßenbauer im Friedrich-Ebert-Ring das Sagen. Bis zum Ende der Sommerferien entsteht hier ein neuer Fußgängerüberweg, der das Überqueren der Straße sicherer machen soll. In dieser Zeit wird außerdem der Radweg zwischen Feierabendallee und Jahnstraße ausgebaut.

Dass an dieser Stelle tatsächlich viele Schüler die Straße überqueren, hat einen einfachen Grund. Auf der anderen Seites des Friedrich-Ebert-Rings befinden sich die Sportanlagen für Grundschule und Gymnasium. Vor allem im Sommer herrscht also reger Betrieb zwischen den Sportstätten und dem Schulgebäude. Eine vom Kreis geforderte Verkehrszählung hatte belegt, dass der Autoverkehr so rege ist, dass die rechtlichen Voraussetzungen für den Bau eines Überwegs erfüllt sind. Nun also geht es los.

Nach Auskunft von Rathenows Bauamtsleiter Matthias Remus wird zuerst die Betonfahrbahn an der Überwegstelle weggefräst und durch eine neue, ganz ebene Platte ersetzt, um den Passanten eine stolperfreie Querung der Straße zu ermöglichen. Außerdem wird die Fahrbahn an dieser Stelle auf 6,50 Meter verengt. So schreibt es der Gesetzgeber vor. Die Autofahrer sollen schon von weitem erkennen, dass sich die Verkehrsituation verändert. Dann müssen noch die Bordsteine auf beiden Fahrbahnseiten abgesenkt werden, damit die Nutzer – Fußgänger natürlich, aber auch Rollstuhlfahrer und Rollatorenbesitzer – hindernisfrei auf den Zebrastreifen gelangen können. Zum Schlusss werden die Fahrbahnmarkierungen aufgebracht sowie die Hinweisschilder aufgestellt.

Parallel dazu wird der schmale Radweg auf der östlichen Straßenseite zwischen Feierabendallee und Jahnstraße auf 2,50 Meter verbreitert, sodass er künftig von Radfahrern und Fußgängern gemeinsam genutzt werden kann. Diese Maßnahme hängt unmittelbar mit dem Bau des Überwegs zusammen. Wäre der Weg so schmal belassen worden, hätte der Radverkehr auf die Straße heruntergeleitet werden müsssen. So schreibt es die Straßenverkehrsordnung vor. Um eine solche Gefahrenstelle zu vermeiden, wird der Weg auf dem besagten Streckenabschnitt nun auf die gesetzlich vorgeschriebene Breite ausgebaut.

Bis zum Start des neuen Schuljahrs Anfang September sollen nach Auskunft von Matthias Remus die Arbeiten abgeschlossen sein. Rund 70 000 Euro investiert die Stadt in die Umbaumaßnahme.

Von Markus Kniebeler

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