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Havelland Gärten öffnen zum dritten Mal ihre Tore
Lokales Havelland Gärten öffnen zum dritten Mal ihre Tore
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10:35 06.06.2017
Garten und Kunst: Barbara Nemetz mit einigen der zur Versteigerung stehenden Ölbilder.  Quelle: Wolfgang Balzer
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Paretz

 Offene Gärten in Paretz – dazu wird am Sonntag, 11. Juni, das dritte Mal in das kleine Haveldorf eingeladen. Mit dieser Initiative laden private Gartenbesitzer Besucher ein, die spezielle Natur des jeweiligen Refugiums in Ruhe auf sich wirken zu lassen, oft auch Kultur spezieller Art zu erleben, bei Kaffee und Kuchen oder einem Glas Wein und Spezialitäten inmitten der Natur mit Blumen oder Heilkräutern einen entspannten Nachmittag zu haben.

Barbara Nemetz gehört in diesem Jahr dazu. In der Werderdammstraße 14a präsentiert sie zum Thema „Farbkleckse“ nicht nur ihren „Garten mit Weitblick“, sondern lädt zu 14 Uhr zu einer speziellen Versteigerung ein. Die Hobbymalerin stellt aus ihrem umfangreichen Fundus zehn selbstgemalte Ölbilder zur Verfügung. Da das Trampolin im Ketziner Kinderheim kaputt ist, soll der Erlös für die Neuanschaffung mitverwendet werden. „Wir wohnen auf einem ländlichen Hof, dementsprechend zeigen die Bilder Garten- und ländliche Motive im so genannten Country-Stil“, kündigte sie an. Zur Versteigerung wird Barbara Nemetz eine kurze Einführung zur Entstehung der Bilder geben. Die Versteigerung selbst übernehmen Mitarbeiterinnen des Ketziner Kinderheimes.

Die Anfangsgebote werden für die einzelnen Bilder zwischen fünf und fünfzehn Euro liegen. Natürlich hofft die Hobbymalerin auf höhere Gebote. Sie sollen schließlich einem guten Zweck dienen.

Außer bei Barbara Nemetz gibt es an dem Sonntag mehrere Gärten in Paretz zu erkunden. Beispielsweise sind an der Rosenvilla Rosen von Sabine Kauker unter alten Bäumen mit einem Hauch Toskana zu erleben. Bei Annette Wienen sind neben den Gartenräumen des Dreiseitenhofes auch ihr Keramikatelier sowie unter dem Titel „Flammend Herz tanzt durch die Welt“ die Bilder von Anja Mattenklott zu sehen. Nebenan bei Anette Hollmann werden speziell Beifuß als Mutter aller Heilkräuter sowie der Phönix vorgestellt.

Bei Manfred Schnell sind es die Bienen, als „wichtiger Bestandteil unseres Lebens“, wie er sie bezeichnet, über die es Interessantes zu erfahren gibt. Und schließlich ist bei Friederike Bechem zu erleben, was es heißt, Bauer zu werden.

Die Paretzer Gartenbesitzer laden für Sonntag von 12 bis 18 Uhr zum Besuch und zum Gespräch über Natur und Kultur ein.

Von Wolfgang Balzer

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