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Gebühren für Abwasser sinken

Überschuss geht an Falkenseer zurück Gebühren für Abwasser sinken

Gut gewirtschaftet: Der Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung der Stadt Falkensee kann für 2014 und 2015 die Gebühren senken. Und das um mehr als zehn Prozent von 2,60 auf 2,32 Euro pro Kubikmeter.

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Das Abwasser aus Falkensee landet im Klärwerk Wansdorf.

Quelle: Konrad Radon

Falkensee. Günter Fredrich, Geschäftsführer der Owa GmbH als Betriebsführer des Eigenbetriebes, stellte Wirtschaftsplan und Gebührensatzung für 2014 am Montagabend im Werksausschuss der Stadtverordnetenversammlung vor, dessen Mitglieder votierten einstimmig für die Annahme. Endgültig muss darüber die Stadtverordnetenversammlung am 30. Oktober beschließen. Die Zustimmung gilt allerdings als sicher.

Für die Gebührensenkung sind vor allem so genannte Überdeckungen aus den Jahren 2010 und 2011 verantwortlich: 750.000 Euro sind dabei zusammengekommen, die Gebühren waren also höher veranschlagt als schließlich benötigt. Dieser Wert fließt nun in die Kalkulation für den kommenden Zwei-Jahres-Zeitraum ein.

Fredrich gab auch schon eine Prognose für 2016/2017 ab. Da werden die Aufwendungen für die Firma steigen, weil sie für die Einleitung ins Wasserwerk Wansdorf dann mehr zahlen muss, bisher wirken sich noch Fördermittel kostendämpfend aus. Ziel sei es, so der Owa-Chef, den jetzt möglichen Preis von 2,32 Euro pro Kubik Meter Abwasser dann trotzdem noch zu halten und nicht mit dem Preis nach oben gehen zu müssen. Mit dem Wert von 2,32 Euro liegt die Stadt Falkensee leicht über dem Wert von Dallgow-Döberitz, aber deutlich unter dem von Hennigsdorf, wo 3,09 Euro pro Kubikmeter gezahlt werden müssen, in Velten liegt er noch höher.

"Die Bürger produzieren im Durchschnitt 33 bis 36 Kubikmeter Abwasser pro Kopf und Jahr", rechnet Fredrich vor, durch die Gebührensenkung wird pro Kopf etwa zehn Euro im Jahr gespart. "Eine kleine Summe für den Einzelnen, aber doch eine gute Nachricht in Zeiten, wo sich fast alles nur verteuert", meinte Günter Fredrich.

Dieser positiven Sicht schlossen sich am Montag alle Abgeordneten an. Sie zeigten sich auch einer Meinung, als es um den Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes ging. Große Sprünge sind da nicht zu erwarten, weil vieles bereits gebaut und erneuert ist. Das Investitionsprogramm bleibt deshalb überschaubar. Der größte Posten sind die 6,5 Millionen Euro, die im kommenden Jahr für Maßnahmen in Zusammenhang mit dem Anliegerstraßenbau vorgesehen sind. Insgesamt rechtet der Eigenbetrieb mit einem Jahresertrag von mehr als 12 Millionen Euro, Kredite sollen nicht aufgenommen werden.

Von Marlies Schnaibel

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