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Havelland Gefährliche Kurve in Hoppenrade
Lokales Havelland Gefährliche Kurve in Hoppenrade
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06:25 21.04.2016
Wenn Ute Trzenschik mit ihrem Auto (l.) vom Grundstück fahren will, wird es gefährlich. Quelle: Jens Wegener
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Hoppenrade

Morgens zwischen 5.30 und 5.45 Uhr fährt Ute Trzenschik mit dem Auto zur Arbeit. Dazu muss sie aber erstmal unfallfrei von ihrem Grundstück in der Potsdamer Straße 1 in Hoppenrade kommen. „Jedes Mal habe ich ein ungutes Gefühl, weil ich die Straße kaum einsehen kann und nicht weiß, ob da einer um die Ecke geschossen kommt“, erzählt sie. In der dunklen Jahreszeit sei das etwas einfacher, weil sie dann das Scheinwerferlicht der ankommenden Fahrzeuge sehen kann. „Aber wenn es um die Zeit hell ist, muss ich mich Zentimeter um Zentimeter vortasten.“

Noch ist ihr keiner hinten drauf gefahren, trotzdem schlug Ute Trzenschik in der jüngsten Hoppenrader Ortsbeiratssitzung Alarm, weil sich die schwierige Situation noch verschärft hat. „Mein Nachbar stellt vor seinem Grundstück zwei bis drei Autos und jetzt auch noch einen Transporter ab, so dass ich die Kurve gar nicht mehr einsehen kann.“

Grundsätzlich gilt in der Hoppenrader Ortsdurchfahrt (L 204) Tempo 50. Nur würden sich viele Verkehrsteilnehmer daran nicht halten, beklagen mehrere Anwohner, darunter auch Andreas Krücken, Chef des örtlichen Kirchbau-und Fördervereins. Er wohnt schräg gegenüber von Ute Trzenschik und ist auch von den Rasern genervt, die aus Richtung Buchow-Karpzow oder aus Wustemark kommen. „Ich muss oft mit unseren Pferden über die Landesstraße, was immer ein Risiko ist“, erzählt er.

Für etwas mehr Sicherheit könnte ein Verkehrsspiegel sorgen, der an der Ecke aufgestellt werden müsste. Allerdings müsse vorher mit dem Landesbetrieb Straßenwesen geklärt werden, wer den bezahlt, meinte Ortsvorsteher Uwe Menzel (Wustermarker Wählergemeinschaft). Früher habe es in Hoppenrade zur Verkehrsberuhigung eine Ampel in Höhe der Kirche gegeben, die sei aber im Zuge der Straßenerneuerung weggenommen worden. Jetzt will die Gemeinde Wustermark prüfen, ob ein Fußgängerüberweg möglich ist.

Das Problem mit den abgestellten Autos des Nachbarn von Ute Trzenschik allerdings ist dadurch nicht aus der Welt. „Fakt ist“, so der zuständige Wustermarker Fachbereichsleiter Wolfgang Scholz, „dass auf den Grünstreifen vor den Grundstücken in der Potsdamer Straße die Fahrzeuge nicht stehen dürfen. Die Anwohner sind verpflichtet, auf ihren Grundstücken für ihre Autos Parkmöglichkeiten zu schaffen.“ Laut Scholz hätten die Mitarbeiter des Ordnungsamtes besagtem Nachbarn oder Familienangehörigen schon mehrfach Knöllchen verteilt. Man werde noch mal das Gespräch suchen.

Von Jens Wegener

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