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Havelland Gefährlicher Engpass für Radfahrer
Lokales Havelland Gefährlicher Engpass für Radfahrer
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07:00 22.02.2016
Wenn rechts und links Lkws parken, wird es auf der Fahrbahn merklich eng. Quelle: Norbert Faltin
Nauen

In Nauens Innenstadt macht die Hamburger Straße, eine Hauptschlagader des Durchgangsverkehrs, eine elegante Biegung, die von vielen Halteverbotsschildern gesäumt ist. Aber ausgerechnet in Höhe des Stadtparkeinganges besteht beidseitig kein Parkverbot. Es ist ein kleines Stück von etwa 20 Metern, das Lkw-Fahrer gerne als Parkplatz für ihre meterlangen Gefährte nutzen. Diese stehen beidseitig und auch noch einander gegenüber. Dadurch verengt sich die Hamburger Straße. Zwei Pkws passen rein rechnerisch locker durch diese Lücke, sie müssen nicht einmal die Fahrbahnmitte überschreiten.

Im fließenden Verkehr tauchen dann aber auch andere Lkws, Kleintransporter, Busse und schwächere Verkehrsteilnehmer auf – die Fahrradfahrer. Für sie kann es gefährlich werden, wenn sie nicht die wenig einladenden, holprigen Radwege rechts und links der Straße nutzen.

So nutzt eine Nauenerin, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen will, die Straße mit dem Rad ganzjährig als Weg zur Arbeit und in ihrer Freizeit mit ihrer Familie. Sie klagt: „Täglich mehrfach passiere ich die Hamburger Straße an dieser Stelle, mit dem Auto oder Fahrrad. Immer wieder erlebe ich an dieser Stelle gefährliche Situationen. Ein Fahrradfahrer, der es sich traut, ordnungsgemäß entlang der parkenden Lkws auf der Straße zu fahren, wird von den Pkws bedrängt. Zwei Autos passen nicht mehr aneinander vorbei, so dass es zu gefährlichen Manövern kommt“, beschreibt die Frau.

Der Stadtverwaltung Nauen ist diese Situation neu: „Unserer Stadtverwaltung ist derzeit keine offizielle Beschwerde bekannt, das heißt, an uns sind bis dato noch keine Bürger wegen dieses Problems herangetreten“, so Sprecherin Sarah Turner auf MAZ-Anfrage. In den Augen der Verwaltung handele es sich um einen Eingriff in den fließenden Verkehr, für den dann die Polizei zuständig sei, so Turner weiter. Für die Polizei gehören die parkenden Lkws zum „ruhenden Verkehr“, seien somit eine Angelegenheit für die Stadt.

Rentner Dieter Kropmanns, früher selbst Kraftfahrer, meidet inzwischen die Straße, wenn er mit dem Rad unterwegs ist. Er sagt: „Früher mussten wir unsere Laster nach Feierabend auf dem Betriebshof abstellen, heute nimmt ja jeder seinen Lkw mit nach Hause ins Wohngebiet. Dass hier noch nichts Furchtbares passiert ist grenzt an ein Wunder.“

Von Norbert Faltin

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