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Gemeinde Wustermark plant Brücken-Ausbau

Güterverkehrszentrum Gemeinde Wustermark plant Brücken-Ausbau

Die Finanzierungsvereinbarung zwischen den Gemeinden Wustermark und Brieselang (Havelland) zum Umbau der Rostocker Straße und der Autobahnbrücken im GVZ liegt vor. Jetzt müssen beide Gemeindeparlamente darüber entscheiden.

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Die Rostocker Straße bedarf nach intensiver 20-jähriger Nutzung durch Schwerlasttransporter einer Erneuerung.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Wustermark. Die Finanzierungsvereinbarung zwischen den Gemeinden Brieselang und Wustermark hinsichtlich der Umverlegung der Landesstraße 202 über das GVZ Wustermark steht. Allerdings müssen die Gemeindevertreter beider Kommunen das ausgehandelte Papier noch bestätigen. In Wustermark wird das wohl am kommenden Dienstag in der Gemeindevertretersitzung erfolgen (der Bau-und der Finanzausschuss haben bereits zugestimmt), die Brieselanger wollen voraussichtlich nach Anfang Oktober im Gemeindeentwicklungsausschuss darüber beraten.

„Das Vorhaben ist eine Win-Win-Situation. Zwei Gemeinden und die lokale Wirtschaft profitieren.“ Rüdiger Hage, Geschäftsführer der Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH (IPG), prognostiziert für das Güterverkehrszentrum Wustermark gute Chancen auf eine 100prozentige Belegung der Flächen, wenn die geplanten Umbauten der Straßen und Brücken erfolgen. Derzeit sind knapp 80 Prozent vermarktet.

Im Zuge des vom Bund gewünschten sechspurigen Ausbaus der Autobahn 10 haben die Gemeinden Wustermark und Brieselang, der Landesbetrieb Straßenwesen und die IPG, die sich seit vielen Jahren um die Entwicklung im GVZ Wustermark kümmert, überlegt, wie sie von diesem Bauvorhaben profitieren und die Forderungen vieler Unternehmen im GVZ erfüllen können, die straßenseitige Anbindung des Areals weiter zu verbessern. „Für das Güterverkehrszentrum ist die Erschließung in Richtung Westen mit ihrer Einstreifigkeit nicht optimal. Im Zuge eines zweistreifigen Ausbaus auch der Brücken über den Havelkanal wären diese Engpässe beseitigt“, so Rüdiger Hage. Hinzu kam der Wunsch der Brieselanger, die Bewohner von Zeestow vom Durchgangsverkehr zu entlasten, was mit der Umverlegung der L 202 erfolgen soll.

Man entwickelte ein gemeinsames Verkehrskonzept, das inzwischen vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung begutachtet und befürwortet wurde, so dass Fördermittel in Aussicht stehen. Demnach werden in der Gesamtmaßnahme mit dem komplizierten Titel „Weiterentwicklung, Stärkung und Sicherung des Siedlungs-und Wirtschaftsraumes Brieselang/Wustermark unter Einbeziehung der Bundes-, Landes-und kommunalen Straßenverkehrsinfrastruktur“ bis 2021 folgende Bauvorhaben umgesetzt: die Sanierung der Fahrbahn der Rostocker Straße im GVZ Wustermark, die Verbreiterung der Kuhdammbrücke über den Havelkanal, die Veränderung der Rampenführung zur Kuhdammbrücke über den Havelkanal, die Veränderung der Anbindung des Kuhdammweges an die derzeitige L 202, der Neubau der Kuhdammbrücke über die Autobahn 10 sowie die Herstellung einer Verbindung zwischen der Kuhdammbrücke über die Autobahn 10 und der Rostocker Straße,einschließlich der Herstellung eines Kreisverkehrs im Bereich Kuhdammweg/Rostocker Straße.

Die grobe Kostenschätzung der IPG geht von einer Gesamtinvestition von 4,3 Millionen Euro aus. Abzüglich der möglichen Fördermittel bleibt für die Gemeinde Wustermark ein Eigenanteil von rund 900 000 Euro übrig. 360 000 Euro davon soll die Gemeinde Brieselang, weil durch die Umverlegung der L 202 über die Rostocker Straße dann der Schwerlastverkehr in Richtung Autobahn oder Richtung Nauen nicht mehr durch Zeestow fahren wird.

Von Jens Wegener

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