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Havelland Gemeinde wird zur Großbaustelle
Lokales Havelland Gemeinde wird zur Großbaustelle
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02:15 24.03.2017
Erste Konturen der künftigen Heidesiedlung in Elstal sind zu erkennen. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Wustermark

Noch herrscht in Wustermark relative Ruhe vor der Sturm. Aber in den nächsten Monaten und Jahren steht der Gemeinde vor einem Mammut-Bauprogramm, in dem der Ortsteil Elstal die zentrale Rolle einnehmen wird.

Die ersten Bagger kämpfen sich schon durch den Boden in der künftigen Heidesiedlung in Elstal – die Erschließung des großen neuen Wohngebietes mit etwa 300 Einheiten vom Einfamilienhaus bis zur Geschosswohnung hat im Februar begonnen. Aber bei dem Großbauprojekt ist die Gemeinde „nur“ Baubegleiter. Den Hut hat der Investor DKB Wohnen auf.

Ebenso zurückhaltend agieren kann die Gemeinde, wenn nach Ostern die Sanierung des asphaltierten Teils des Karl-Liebknecht-Platzes beginnt. Die Deutsche Wohnen wird als Eigentümer der Eisenbahnersiedlung nach den Häusern und Gehwegen nun auch die Straße in Angriff nehmen. Wann der restliche, mit Kopfsteinpflaster versehene Teil des Platzes erneuert werden soll, steht noch nicht fest.

Noch im Mai erfolgt der Baustart in der Mittelallee in Wustermark. „In den nächsten Tagen ist die Submission, dann wird ein Angebot ausgewählt und es kann losgehen“, sagt Bauamtsleiter Wolfgang Scholz. Etwa 400 Meter der Anliegerstraße lässt die Gemeinde grundhaft sanieren.

Mit den geparkten Fördermitteln aus dem Vorjahr und nach dem Ergebnis aus der Submission in den nächsten Tagen soll ebenfalls im Mai im Ortsteil Buchow-Karpzow die Sanierung des Gutsparkes beginnen. Im letzten Jahr hatte es nur ein Angebot einer Firma gegeben, das auch noch höher lag, als die zur Verfügung stehenden Mittel. „Deshalb haben wir erneut ausgeschrieben und jetzt mehr Angebote erhalten“, so Scholz.

Parallel zum Gutspark soll in diesem Jahr untersucht werden, ob eine Sanierung des alten Gutshauses, in dem sich derzeit mehrere Wohnungen befinden, möglich ist. Die Gemeinde lässt dazu eine Bestandserfassung machen. Vor 2018 werde dort aber nicht gebaut, sagt der Bauamtsleiter.

Noch bis 2018 zieht sich auch die Sanierung der Turnhalle der Oberschule Elstal in der Rudi-Nowak-Straße in. Derzeit wird der Geräteraum in die angegliederte Garage verlegt, Maßnahmen zur Verbesserung des Brandschutzes stehen an wie auch der Umkleide- und Sanitärbereiche.

Im Sommer setzt die Gemeinde die Brandschutz-Ertüchtigung der Grundschule Wustermark fort, was jedes Jahr in den Ferien erfolgt. „Außerdem wird die Heizungsanlage umgebaut, so dass später die Schule, der Erweiterungsbau, das Rathaus und die Bürgerbegegnungsstätte im Mühlenweg von dem zentralen Ort aus mit Wärme versorgt werden können“, weiß Wolfgang Scholz.

Größtes eigenes Bauvorhaben ist die Erweiterung der Grundschule Wustermark. Im neuen Gebäude werden Klassenräume und Hort untergebracht. Dazu soll eine Turnhalle entstehen. Der Start erfolgt in diesem Jahr. Ob alles bis Schuljahresbeginn 2018 fertig wird, um die Hortkinder dort komplett betreuen zu können, ist jedoch fraglich.

Bauliche Veränderungen gibt es auch im Güterverkehrszentrum Wustermark. Die Gemeinde beginnt mit der Grunderneuerung der Rostocker Straße inklusive des Baues eines neuen Kreisverkehrs für Giga-Liner. In Vorbereitung sind ab 2018 auch die Erneuerung zweier Brücken über die Autobahn und den Havelkanal. Bereits im Gange ist die Verlegung der Hafenstraße im GVZ, weil dort die Drogeriekette dm ein Logistikzentrum errichten wird.

Von Jens Wegener

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