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Havelland Genehmigung fehlt: Baubeginn verzögert sich
Lokales Havelland Genehmigung fehlt: Baubeginn verzögert sich
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00:18 04.03.2017
Die Firma Mathias Scheners Forst-Betrieb aus Nauen ist mit den Rodungsarbeiten auf dem Gelände des Alten Rathauses beauftragt. Quelle: Tanja M. Marotzke
Brieselang

Auf dem Grundstück des Alten Rathauses in der Wustermarker Allee/Forstweg ist seit einigen Tagen Bewegung. Eine Firma hat dort Bäume gefällt und Strauchwerk beseitigt, um Baufreiheit für die Errichtung des geplanten Neubaus der Kita „Regenbogen“ zu schaffen. Allerdings wundern sich nicht nur Gemeindevertreter, dass bisher noch keine Baugenehmigung für das wichtige Projekt vorliegt.

Bürgermeister Wilhelm Garn (CDU) nannte jetzt den Grund für die zeitlichen Verzögerungen: „Der Landkreis hatte Ende vorigen Jahres noch zwei Nachforderungen gestellt.“ So sollte die Gemeinde eine detaillierte Küchenplanung liefern. Zudem geht es der Kreisverwaltung um eine Betrachtung der Verkehrssituation im Kreuzungsbereich Forstweg/Wustermarker Allee. Die Arbeiten dafür musste die Gemeinde aber erst ausschreiben, so Garn.

Der Bürgermeister rechnet jetzt jeden Tag damit, dass das Gutachten vorliegt und hofft, „dass es mit dem Bau dann bald losgehen kann“. Aber erst wenn die Genehmigung vorliegt, könne man mit den Ausschreibungen für das Gebäude beginnen, das Platz für 100 Kinder bieten soll.

Der Antrag für die Umnutzung des Alten Rathauses zum Bürgerhaus ist ebenfalls noch nicht genehmigt, was laut Garn aber erst einmal kein Problem darstellt. Denn die ersten Tätigkeiten könnten auch unabhängig davon erfolgen. So werde die Vergabe der Sanierungsarbeiten für das Alte Rathaus im April erfolgen. Danach soll es zeitnah mit der Trockenlegung des Kellerbereiches losgehen, in den die Haustechnik sowohl für das Bürgerhaus als auch für den Neubau der Kita „Regenbogen“ einzieht. Außerdem sind Arbeiten an der Fassade und an den Fenstern vorgesehen.

Um den Dachstuhl ist es indes doch nicht so schlimm bestellt, wie anfangs befürchtet. Allerdings müssen die Holzwürmer bekämpft werden. „Eine Untersuchung hat ergeben, dass der Dachstuhl nicht ersetzt werden muss“, so Garn erleichtert. Notwendig ist aber eine Entkernung des Gebäudes, das früher einmal eine Kita beherbergt hat. Zudem muss die Kellerdecke tragfähiger gestaltet werden, um das Gewicht der Bücherregale der Bibliothek auszuhalten, die dort künftig im Erdgeschoss ihr Domizil haben wird – samt Empfangsbereich.

Beide Gebäude – Kita und Bürgerhaus – werden eine Verbindung erhalten. Die Kindertagesstätte kann zudem einen Teil der Räume im Bürgerhaus bei Bedarf mitnutzen, beispielsweise den Leseraum. Für die Kita hat die Gemeinde Fördermittel in Höhe von 162 000 Euro erhalten; die Einrichtung wird über etwas mehr Plätze verfügen als der jetzige Standort im Forstweg. Über den Kita-Neubau war im Vorfeld viel diskutiert worden – nicht nur von den Gemeindevertretern, sondern auch von den Eltern aus der Kita Regenbogen.

Um die Kinderbetreuung in Brieselang geht es auch bei einer weiteren Entscheidung, die im April fallen soll und die den Anbau an den Hort Robinson betrifft. Dort läuft die Ausschreibung. Noch in diesem Jahr soll das Gebäude bezugsfertig sein, nach Möglichkeit schon zum Beginn des Schuljahres. Ob das jedoch klappt, ist eher ungewiss.

Von Andreas Kaatz

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