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Getrennte Anträge als Kompromiss

Schiffbarkeit am Brückenkopf Getrennte Anträge als Kompromiss

Mit zwei getrennten Anträgen will die Stadt Ketzin/Havel versuchen, für einen Großteil der Wasserflächen am Brückenkopf das Befahren mit Motorbooten erreichen zu können. Die Bürgerinitiative will weiter die volle Schiffbarkeit für alle Anlieger.

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Ob in auf Kanälen am Brückenkopf künftig Motorboote fahren dürfen, ist fraglich.

Quelle: Wolfgang Balzer

Ketzin/Havel. Eine Entscheidung zum Befahren der Kanäle am Brückenkopf in Ketzin mit Motorbooten rückt näher. Mit zwei Ja-Stimmen und drei Enthaltungen sprachen sich die Mitglieder des Ketziner Bauausschusses dafür aus, bei der Beantragung der Schiffbarkeit in zwei Etappen vorzugehen. Das Letzte Wort haben die Stadtverordneten am 16. Februar.

Demnach beabsichtigt die Stadt Ketzin in Absprache mit der Unteren Wasserbehörde des Landkreises in einem ersten Antrag ans In- frastrukturministerium für Wasserflächen am Pappelhain, Schumacherstraße, Schleiloch, Ziegeleikanal, die Fahrrinne Kliemsiedlung sowie einige Flächen nördlich der Brandenburger Chaussee ein Befahren mit Motorbooten zu erwirken.

Wie Vize-Bürgermeisterin Sabine Pönisch informierte, sei in besagten Gebieten die Aussicht auf Erfolg im Antragsverfahren hoch, weil unter anderem die Wassertiefen ausreichend sind. „So könnte für etwa 63 Prozent der betroffenen Anlieger eine gute Lösung gefunden werden.“ Wenn es zudem gelingen würde, im Bereich nördlich der Brandenburger Chaussee eine Fahrrinne auszuweisen, könnten weitere 25 Prozent der Betroffenen auf eine Erleichterung hoffen, in dem sie mit ihren Motorbooten wenigstens bis dorthin fahren dürften.

Gleichzeitig räumte sie ein, dass es für knapp 100 Anwohner Am Deich und die von der Fahrrinne abzweigenden Erdelöcher nördlich der Brandenburger Chaussee schwer werde, die Schiffbarkeit zu erreichen. Dazu sollen Fachgutachten eingeholt werden. Danach könnten Anträge auf geteilte Schiffbarkeit gestellt werden, einige Bereiche würden aber nicht mit Motorbooten zu befahren sein.

Die Bürgerinitiative „Ketzin Brückenkopf“ fordert die uneingeschränkte Schiffbarkeit für alle Anlieger.

Von Jens Wegener

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