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Havelland Gigantische Pläne auf Eis gelegt
Lokales Havelland Gigantische Pläne auf Eis gelegt
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16:53 02.01.2018
Der Sportpark Rosenstraße. Das Sozialgebäude ist zu klein.. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Falkensee

Tut sich was im neuen Jahr am Sportplatz Rosenstraße? Das fragt sich die Falkenseerin Diana Henke. „Die Anlage ist relativ neu gebaut“, sagte sie am MAZ-Lesertelefon, aber es fehle ein ordentliches Sozialgebäude, eines, wo auch wartende Eltern unterkommen. „An der Anlage gibt es wenig Sitzmöglichkeiten, keine sind überdacht“, beschreibt sie die Situation. Wird sich dort etwas verändern?, fragt die zweifache Mutter aus Finkenkrug.

Mit dem Veränderungswunsch steht sie nicht alleine da. Die CDU-Fraktion der Falkenseer Stadtverordnetenversammlung hatte Anfang Dezember einen Antrag auf Errichtung eines Sozialgebäudes am Sportplatz formuliert. In dem Antrag wird darauf hingewiesen, dass es keine Möglichkeit für die Sportler gibt , sich im Umfeld der Spiele zu treffen, und es fehlt ein gastronomisches Angebot. Derzeit gibt es einen Kioskwagen.

Über den Antrag war im Dezember noch nicht beraten worden. „Aber wir sehen die Notwenigkeit, an dem Platz etwas zu tun“, sagte Bürgermeister Heiko Müller (SPD). Was, das muss jedoch grundsätzlich geklärt werden, mit einem schnellen Anbau an das bestehende Gebäude sei das nicht getan.

Er erinnerte noch einmal an die Geschichte der Anlage. „Dazu gab es vor zehn Jahren ein groß angelegtes Projekt, aber nur die eine Seite wurde umgesetzt“, sagte er. dazu zählen der jetzige Sportplatz und die drei Kunstrasenplätze. Nicht umgesetzt wurden die Pläne für den benachbarten Platz an der Ringpromenade. Dort solle ein neues Stadion mit Tribünen für 5000 Besucher gebaut werden, Bistro, Kegelbahn und Vereinsräume waren damals im Gespräch: ein 10-Millionen-Euro-Projekt. „Das Vorhaben ist damals zurückgestellt worden“, sagte der Bürgermeister. Die Abgeordneten haben die Prioritäten auf Schulbauten und Stadthalle gesetzt. „Das Projekt mit dem Stadion ist jedoch nicht aufgegeben, aber wir brauchen einen aktuellen und angepassten Plan für die Gesamtentwicklung der Sportanlagen.“ Gegenwärtig spielen die Falkenseer in der Brandenburgliga, da kommen zu den Punktspielen einige hundert, nicht einige tausend Besucher.

Von Marlies Schnaibel

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