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Havelland Gleichstellungsbeauftragte sagt "Ciao“
Lokales Havelland Gleichstellungsbeauftragte sagt "Ciao“
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10:26 01.12.2016
Gabriele Steidl. Quelle: Foto: U. Hoffmann
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Havelland

 Am Mittwoch ist Gabriele Steidl, die Integrationsbeauftragte für Menschen mit Behinderung und für Menschen mit Migrationshintergrund des Kreises Havelland, in den beruflichen Ruhestand verabschiedet worden. Bereits als Psychiatrie-Koordinatorin des Landkreises von 1992 bis 1995 hat Gabriele Steidl Neuland betreten und Strukturen sowie Einrichtungen im Landkreis aufgebaut. Die Klinik für psychisch Kranke in Rathenow war nach 1990 die erste im Land. Gabriele Steidl musste kämpfen. Beim Aufbau einiger Einrichtungen gab es Widerstände. Aber Gabriel Steidl hat sich durchgesetzt. Im November 1995 übernahm die engagierte Frau die Funktion der Behindertenbeauftragten des Landkreises. 1998 erweiterte sich ihr Aufgabengebiet auch im Namen zur Gleichstellungs- und Ausländerbeauftragte.

Viele Vertreter von Vereinen, mit denen Gabriele Steidl Jahre lang zusammengearbeitet hatte, kamen zur Verabschiedung ins Kreishaus. „Sie waren nicht jemand, der vom Grünen Tisch aus agierte. Sie waren immer vor Ort“, lobte Landrat Roger Lewandowski. „Ihre Arbeit hat Spuren hinterlassen in der Stadt“, sagte Bürgermeister Ronald Seeger. Und das im wörtlichen Sinne. So hatte Gabriele Steidl den Aspekt der Barrierefreiheit beim Umbau der Innenstadt immer im Fokus. „Sie leben Ihre sozialen Ideen und streben deren Verwirklichung durch ein großes Engagement an“, heißt über Gabriele Steidl im Ehrenbuch der Stadt, mit dessen Eintrag die Integrationsbeauftragte geehrt wurde. Mit dem Wirken von Gabriele Steidl sind auch das Aktionsbündnis „Rathenow zeigt Flagge“ oder der Tag der Demokraten fest verbunden.

„In der Funktion als eine Beauftragte, die nicht weisungsberechtigt ist, kann man nur eines: reden, vermitteln, den Ausgleich suchen“, zog Gabriele Steidl Bilanz. „Ich stand immer zwischen Verwaltungen und Trägern oder Betroffenen. Burkhard Schröder als Landrat gab mir die Möglichkeit sehr frei zu handeln.“ Als kleine Niederlage empfindet Gabriele Steidl, dass sie es nicht geschafft hat, die Finanzierung des Frauenhauses auf solide Füße zu stellen.

Das Ausschreibungsverfahren für eine Nachfolgerin als Integrationsbeauftragte ist abgeschlossen. Derzeit laufen die Gespräche mit den Bewerbern, um die Stelle neu zu besetzen. „Sie hinterlassen große Fußstapfen“, sagte Landrat Roger Lewandowski.
 

Von Uwe Hoffmann

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