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Havelland Dürrehilfe wird aufgestockt
Lokales Havelland Dürrehilfe wird aufgestockt
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20:14 14.04.2019
Detlef Ebert (r.), Geschäftsführer der AG Stölln, zeigt Brandenburgs Finanzminister Christian Görke leere Silos, deren Inhalt als Futterreserve im Winter aufgebraucht wurde. Quelle: Norbert Stein
Havelland

Der Besuch bei der Agrargenossenschaft in Stölln muss nachhaltig Eindruck bei dem brandenburgischen Finanzminister Christian Görke (Linke) hinterlassen haben. Die Geschäftsführung der Agrargenossenschaft klärte den Landespolitiker auf, welche Folgen die extremen Wetterereignisse der vergangenen Jahre hatten.

Nun rund 72 Millionen Euro

Die Finanzreserven sind aufgebraucht und die Agrarbetriebe sind auf die Hilfe des Landes angewiesen. Nun hatte Christian Görke eine gute Nachricht zu verkünden: „Erst vor Wochenfrist konnte ich mich beim Besuch der Agrargenossenschaft Stölln im Ländchen Rhinow (Havelland) aus erster Hand informieren, wie wichtig die Dürrehilfe für das Fortbestehen von Agrarbetrieben in der Region ist. Deshalb freue ich mich besonders, dass es uns gelungen ist, eine zweite Tranche der Hilfen für die Dürreschäden des Jahres 2018 zur Verfügung stellen zu können. Damit erreichen die Dürrehilfen für die Landwirtschaft in Brandenburg nunmehr insgesamt rund 72 Millionen Euro (Bundes- und Landesmittel)“, so Finanzminister Christian Görke.

Bislang konnten für die 778 Brandenburger Agrarbetriebe – darunter 60 aus dem Landkreis Havelland, die „Dürrehilfen“ beantragt hatten, 46,26 Millionen Euro bereitgestellt werden.

Der Betriebshof der Agrargenossenschaft Stölln. Quelle: Norbert Stein

„Die jetzt auf den Weg gebrachte Aufstockung hilft den Landwirtschaftsbetrieben, die Schaden bedingte Einkommenslücke zu verringern und damit ihre Existenz zu sichern“, so Görke.

Das Programm

Die Dürrehilfe 2018 basiert auf einem Bund-Länder-Programm. In der ersten Tranche erhielt das Land Brandenburg 23,16 Millionen Euro vom Bund und kofinanzierte denselben Betrag aus Landesmittel. Damit standen zunächst 46 Millionen Euro für die Schadensregulierung in Brandenburg zur Verfügung. Diese Summe wird nun um weitere 25,86 Millionen Euro (jeweils 12,93 Millionen Euro von Bund und Land) aufgestockt, so dass landesweit insgesamt rund 72 Millionen Euro an Dürrehilfen für betroffene landwirtschaftliche Betriebe ausgezahlt werden.

Von MAZ

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