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Görke besucht Viskose-Abriss in Premnitz

Wirtschaft Görke besucht Viskose-Abriss in Premnitz

Wie die Revitalisierung der alten Viskose-Brache voran kommt, darüber hat sich am Mittwochnachmittag Brandenburgs Finanzminister Christian Görke (Linke) im Industriepark Premnitz informiert. Dort hat vor wenigen Tagen der Abriss der großen Produktionshalle 405 begonnen. Der Minister sagte, er sehe das Vorhaben auf einem guten Weg.

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Finanzminister Christian Görke (Linke, Mitte) informierte sich über den Abriss der alten Viskose-Anlagen im Industriepark Premnitz.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Brandenburgs Finanzminister Christian Görke (Linke) hat sich am Mittwochnachmittag im Industriepark Premnitz darüber informiert, wie der Abriss der alten Viskose-Anlagen voran kommt. Mit einem Volumen von zehn Millionen Euro ist dieses Projekt, das in den Jahren 2015 bis 2017 umgesetzt wird, dort die größte Revitalisierungsmaßnahme der letzten Jahre. Das Land gibt dafür aus einem Bund-Land-Förderprogramm acht Millionen Euro, die Stadt Premnitz bringt als Eigenanteil eine Million Euro auf und nicht zuletzt gibt die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) i.L. auch noch eine Million.

Die Regierung will im Land neue Industriearbeitsplätze schaffen

„Ich sehe das Projekt auf einem guten Weg“, resümierte Christian Görke, „und hoffe, dass die Investoren nach dem Abschluss der Revitalisierung im nächsten Jahr zu ihren Versprechen stehen.“ – „Da gibt es verbindliche Verträge“, versicherte LEG-Liquidator Toralf Maatz, „daran ist nicht zu rütteln.“ Die Regierung wolle im Land neue Industriearbeitsplätze schaffen, betonte Christian Görke, dafür gebe es nur wenige „Anker“ – zu denen er den Industriepark Premnitz zähle. Dann wollte er von den Premnitzern wissen, wie ihr Ausblick auf die nächsten Jahre sei. Rund 1 400 Arbeitsplätze gebe es gegenwärtig im Industriepark, teilte man ihm mit, das Ziel seien 2000 Jobs.

Bürgermeister Roy Wallenta: „Nach der Viskose-Brache sind wir fertig“

„Die Revitalisierung der Viskose-Brache ist ein Schlussstein“, sagte Bürgermeister Roy Wallenta (parteilos), „danach sind wir fertig.“ Im Jahr 2000, als er das Bürgermeisteramt übernahm, erinnerte er, drohten die Lichter im Industriepark auszugehen. Dann habe das Land ein Programm für Premnitz durchgesetzt, das sei ein Zeichen für die Stadt gewesen. „Wir müssen die Unternehmen, die hier sind, bei ihren Erweiterungsinvestitionen unterstützen“, sagte er dem Finanzminister, „das ist fruchtbringender als die Jagd auf große Investitionen.“ Wichtig sei auch die schnelle Anbindung an die Autobahn A2, nahm er Bezug auf den Bau der Ortsumgehung Premnitz, die kürzlich in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen worden ist. Dazu werde die Ertüchtigung der B 102 zwischen Döberitz und Brandenburg/H. gebraucht, der Ausbau der Ortsdurchfahrt Brandenburg und die Ortsumgehung von Schmerzke, so Wallenta. Er bitte das Land, dass es bei diesen Zusagen bleibt.

Von Bernd Geske

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