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Havelland Gott wohnt an der Havel
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00:33 28.06.2015
Pfarrer Zastrow sagt: Die Veranstaltungen im Premnitzer Kirchpavillon sind am besten besucht. Quelle: B. Geske
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Premnitz

Bereits im September 2013 wurde Thomas Zastrow von der Arbeit in seiner Gemeinde Ketzin freigestellt, um fortan nur noch als Buga-Pfarrer tätig zu sein. Jetzt, da sich die Buga ihrer Halbzeit am 16. Juli nähert, hat er in Premnitz zum ersten Mal eine Bilanz aus Sicht der Kirche gezogen und sie ist sehr positiv ausgefallen. Der Ort war nicht zufällig gewählt, denn der Kirchenpavillon auf dem Buga-Gelände dieser Stadt wurde bisher am meisten frequentiert. Erst am letzten Sonntag hat es dort mit 200 Teilnehmern den Gottesdienst für eine Taufe in der Havel gegeben.

Pfarrer Thomas Zastrow hat daran erinnert, dass an allen fünf Buga-Standorten an allen 177Gartenschautagen täglich um 12 Uhr Mittagsandachten stattfinden. Jeden Tag seien alle Kirchentreffs im Zwei-Schicht-System mit Ehrenamtlichen besetzt. Extra für die Bundesgartenschau seien Hefte mit Liedern und Psalmen gedruckt worden, die überall ausliegen. „Wir haben immer wieder die Erfahrung gemacht“, berichtet Thomas Zastrow, „dass es die Musik ist, die die Menschen anzieht.“ Genau dafür solle das Liederheft die Grundlage sein.

Konkrete Teilnehmerzahlen während der Buga erfasst die Kirche nicht. Nach der Zahl der angebotenen Veranstaltung gefragt, hat der Buga-Pfarrer kurz überlegt: Allein die fünf täglichen Mittagsandachten würden am Ende 885 Veranstaltungen ergeben. In Ermangelung einer klar greifbaren Zahl resümierte Thomas Zastrow dann: Es werden insgesamt weit über 1000 Veranstaltungen sein.

Die nächsten Termine

Am Sonnabend, 27. Juni, führt der Förster und Prädikant Michael Duhr eine Tages-Pilgertour von Premnitz über Pritzerbe nach Fohrde. Treff ist um 10 Uhr an der evangelischen Kirche.
Am Sonnabend, 4. Juli, gibt es eine geführte Tages-Fahrrad-Pilgertour von Rathenow nach Grütz. Anmeldung bei Pfarrerin Katrin Brandt unter Tel. 03385/510320.
Am Sonntag, 5. Juli, spielt die Band Patchwork ab 16 Uhr auf der Packhofbühne in Brandenburg/H.
Infos: www.kirche-buga-2015.de

Ein ganz besonderes Buga-Projekt der Kirche ist das Buch „Gott wohnt an der Havel“. Darin berichten Christen aus der Region über wichtige Abschnitte ihres Lebens. Christiane Woitzick aus Premnitz etwa erzählt ihre Ost-West-Liebesgeschichte. Renate Peplinski aus Rathenow stellt ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Hospiz-Helferin vor. Irmtraut Krumrey schildert, was sie mit Stölln verbindet und Gerda Kalisch erzählt etwas über ein ungewöhnliches Holzkreuz in der Buckower Kirche. Gemeint ist hier das Buckow im Milower Land.

Ein Höhepunkt für die Kirche wird am Sonnabend, dem 11. Juli, der Landesposaunentag sein. 500 Bläser aus Berlin und Brandenburg werden erwartet. An jedem der fünf Buga-Standorte gibt es um 10 Uhr bzw. 18.30 Uhr ein Morgen- bzw. Abendblasen. Die große Festmusik wird ab 15.30 Uhr auf der Rathenower Bühne gespielt.

Nicht zuletzt rückt jetzt das kirchliche Regenbogen-Projekt immer näher. In Premnitz gleich neben dem Kirchpavillon werden junge Leute jüdischen und muslimischen Glaubens aus Israel zusammen mit deutschen Jugendliche ein großes Klettergerüst in Form eines Regenbogens errichten. Am 1. August geht es los. Der Regenbogen sei ein Hoffnungszeichen, hat Buga-Pfarrer Thomas Zastrow erklärt. Einen Regenbogen habe Gott am Ende der großen Flut als Zeichen zwischen Himmel und Erde errichtet. Jetzt werde in der Havel-Region daran erinnert.

Von Bernd Geske

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