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Greenville-Festival bereitet sich auf Hitzewelle vor

Sonnensegel als Schutz, Pools zu Abkühlung Greenville-Festival bereitet sich auf Hitzewelle vor

Eigentlich ist Sonnenschein ja das perfekte Wetter für ein Festival. Die angesagte Hitzewelle fürs Wochenende bereitet den Machern des Greenville-Festivals Sorgen. Deswegen soll für Abkühlung gesorgt werden: Pools werden aufgestellt, Wassersprenger laufen und es werden Sonnensegel gespannt.

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Es soll heiß werden am Wochenende. Sehr heiß. Freitag: 33 Grad. Samstag: 35 Grad. Sonntag: bis zu 39 Grad. Organisatoren von Open-Air-Veranstaltungen freuen sich eigentlich über Sonnenschein. Temperaturen wie diese sind aber kritisch – und bescheren Rettungskräften häufig Dauereinsätze. Die Sonne allein reicht schon aus, um empfindliche Kreisläufe zusammenbrechen zu lassen, wenn Alkohol und Drogen ins Spiel kommen, macht der Körper noch schneller schlapp. Bei der Nation of Gondwana, die am Wochenende in Grünefeld stattfand, meldete das Deutsche Rote Kreuz 246 Hilfeleistungen. Greenville-Chef Carlos Fleischmann, der bei seinem Festival am Wochenende deutlich mehr als 10.000 Besucher im Paarener MAFZ erwartet, ist sich seiner Verantwortung bewusst. Er sagt aber: „Wir sind gewappnet.“

Es werde Sonnensegel auf dem Gelände geben. Aus zwei Schuttcontainern hat er Pools herrichten lassen, sieben Rasensprenger sollen die ganze Zeit laufen. Ob das reicht, hängt auch von der Vernunft der Teilnehmer ab. Bei der Nation of Gondwana hat es nach DRK-Auskunft zwar vor allem Schnittverletzungen gegeben, weil die Besucher barfuß über das Gelände liefen und in Scherben traten. Sanitäter und Ärzte mussten aber auch etliche Leute behandeln, die nach dem Konsum von Alkohol und Drogen bewusstlos geworden waren und Krampfanfälle bekommen hatten. Neun von ihnen mussten sogar ins Krankenhaus gebracht werden.

Carlos Fleischmann hofft, von solchen Meldungen verschont zu bleiben. „Wir sind da auch zuversichtlich. Im vorigen Jahr hatten wir nicht einen Zwischenfall, der mit Alkohol oder Drogen in Verbindung stand“, sagt er. Für ein Rockfestival ist das durchaus ungewöhnlich. Die Rockszene ist zwar deutlich weniger als die Technoszene an Haschisch und synthetischen Drogen interessiert. Konsumiert wird aber trotzdem: Bier.

Die Besucherzahlen beim Greenville werden übrigens noch etwas höher liegen, als ursprünglich gedacht. Vor zwei Tagen wurde das renommierte Omas-Teich-Festival in Niedersachsen aus finanziellen Gründen abgesagt. Weil sich das Programm überschnitt, gibt es eine Übereinkunft: Wer Karten für das abgesagte Festival hatte, kann damit auch zum Greenville gehen.

Von Oliver Fischer

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