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Havelland Großderschau: Gemütlichkeit am Knutfeuer
Lokales Havelland Großderschau: Gemütlichkeit am Knutfeuer
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13:56 17.01.2016
Neujahrsfeuer auf dem Kolonistenhof. Quelle: Norbert Stein
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Großderschau

Ausstellungseröffnung Ende des Monats, Historikerabend im April, Flachsfest im Mai und Plattdeutsch-Festival im Juli – der Kalender auf dem Großderschauer Kolonistenhof gibt in diesem Jahr 18 Veranstaltungen her. Den Auftakt machte am Wochenende das traditionelle Knutfeuer.

Organisiert in bewährter Weise vom Heimatverein und seinen vielen ehrenamtlichen Mitstreitern, geriet der Samstagabend zu einer tollen Veranstaltung in winterlich-knisternder Atmosphäre. Für Wärme sorgten dabei die Weihnachtsbäume, die Besucher mitbrachten und die die Ortsfeuerwehr verbannte. In gemütlicher Gemeinschaft wurde das auf dem Kolonistenhof zum vierten Mal zelebriert.

„Davor haben wir die Weihnachtsbäume immer auf dem Platz neben unseren Gerätehaus verbrannt“, sagte Ortswehrführer Frank Blume. Der Kolonistenhof mit Backhaus biete im Winter aber bessere Voraussetzungen für eine solche Veranstaltung, sagte Blume, nachdem er mit den Feuerwehrmännern Karsten Muhs und Michael Haas für Weihnachtsbaumnachschub in der Feuerschale gesorgt hatte. Das Osterfeuer soll die nächste Verbrennungsaktion werden, sagte Blume, der eine 18 Mitglieder starke Ortsfeuerwehr anführt.

Zum Einsatz ausrücken mussten die Großderschauer Feuerwehrleute 2015 zur Beseitigung von Baumsperren. „Im Vergleich mit anderen Regionen im Westhavelland blieb Großderschau aber von Unwettern weitgehend verschont“, analysierte der Ortswehrführer das Einsatzgeschehen der letzten zwölf Monate.

Die trockenen Nadeln der Tannen und Fichten knisterten indes in der Feuerschale und spendeten den rund 80 Besuchern im weiten Rund wohltuende Wärme an diesem Winterabend. „Wir wollten ein paar gemütliche Stunden miteinander verbringen und uns auf die kommenden Aufgaben einstimmen“, sagte die Vorsitzende des Großderschauer Heimatvereins, Helga Klein.

Das gelang am Samstag. Die Besucher plauderten miteinander,genossen die lockere Atmosphäre, tranken wohlig-warmen Glühwein oder Punsch und ließen sich gegrillte Bratwürste schmecken. Jörg-Dietrich Thiele, Geschäftsführer des Heimatvereins, erzählte dabei vom Aufbau eines alten Pferdewagens für die Freiluftsaison, für den noch Räder benötigt werden.

Von Norbert Stein

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