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Große Herausforderungen im kommenden Jahr

Rathenow Große Herausforderungen im kommenden Jahr

Der neue Haushalt und die Probleme mit Jugendlichen rund um den Märkischen Platz in Rathenow werden alle vor besondere Herausforderungen stellen, so Bürgermeister Seeger in seiner traditionellen Erklärung zum Jahreswechsel. Die Investitionen in Bildung und Stadtzentrum geben allerdings Anlass, optimistisch zu sein.

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Der Märkische Platz ist ein Zeichen für gute Stadtentwicklung.

Quelle: Kniebeler, Markus

Rathenow. Zwei große Herausforderungen benennt Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger für die kommenden Jahre. In einer Erklärung zum Jahreswechsel benannt er Themen, die im kommunalpolitischen Alltag eher unangenehm sind – aber gemeistert werden müssen. Anspruchsvoll werde die Arbeit des Stadtkämmerers werden. „Im städtischen Haushalt liegen gerade im investiven Bereich weiterhin schwierige Zeiten vor uns, denn die Zuweisungen für Investitionen reduzieren sich bis zum Jahr 2020 weiterhin.“ Mittel für Investitionen müssen dann über den städtischen Haushalt erwirtschaftet werden, schreibt der Bürgermeister.

Noch ein Problem

Noch ein Problem benennt der Verwaltungschef: „Zum anderen rücken die Entwicklungen rund um den Märkischen Platz immer mehr in den Mittelpunkt des Geschehens. Gemeinsam mit den beteiligten Partnern muss es uns gelingen, vernünftige Alternativen für die Jugend aufzuzeigen.“ Wie genau er dabei vorgehen will, das erläutert der Bürgermeister vorerst noch nicht. In der Sache tagt auch ein so genannter „Runder Tisch“, bei dem alle Facetten beleuchtet werden.

Grund zur Freude

Neben diesen Schattenseiten gebe es aber auch viel Grund zur Freude, lässt Seeger wissen. „Ein Schwerpunkt der Arbeit ist und bleibt die innerstädtische Entwicklung.“ Mit der Aufnahme der Stadt Rathenow in das Städtebauförderprogramm im Jahr 1991 sei es möglich gewesen verschiedene Einzelprojekte im Sanierungsgebiet „Altstadt“ mit einem Finanzvolumen von 17,25 Millionen Euro zu unterlegen. Dabei habe es sich um Fördermittel gehandelt.

Übergabe des Neubaus in der Kita Olga Benario

Übergabe des Neubaus in der Kita Olga Benario.

Quelle: Kniebeler, Markus

Im Jahr 2002 wurde die Stadt in das Bund-Land-Programm „Stadtumbau-Ost – Für lebenswerte Städte und attraktives Wohnen“ aufgenommen und Seeger bilanziert: . „Für den Rückbau von Wohngebäuden wurden 7,46 Millionen Euro eingesetzt. 17,53 Millionen Euro wurden für die Aufwertung der Stadt bewilligt. Bisher wurden davon 14,54 Millionen Euro in diverse Einzelmaßnahmen investiert.“ Für den Umbau der Berliner Straße im Stadtzentrum wurden aus dem Programm „Aktive Stadtzentren“ 4,42 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung gestellt. „Jeder einzelne Euro aus diesen verschiedenen Fördertöpfen wurde durch weitere städtische Mittel veredelt, so sind auch 2017 viele Millionen Euro in die Entwicklung der Stadt geflossen“, freut sich der Bürgermeister.

Geld für arme Kommunen

Weitere 2,81 Millionen Euro habe die Stadt aus dem Investitionsprogramm für finanzschwache Kommunen erhalten, so dass in diesem Jahr, aber auch in den folgenden Jahren dringend notwendige Investitionen in den Schulen und Kindereinrichtungen möglich sind. Als Beispiele bezeichnet Seeger die Umbauprojekte in der Kita „Jenny Marx“, der Kita „Die kleinen Philosophen“, der Kita „Die kleinen Strolche“ und der Gesamtschule „Bruno H. Bürgel“ genannt.

Wichtige Projekte

Seeger ist sich sicher: „Die Investitionen im Bereich der Schulen und Kindereinrichtungen sind aus meiner Sicht enorm wichtig, denn unsere Kinder sollen die bestmöglichen Bedingungen für ihren Kita- und Schulalltag vorfinden.“ Hier spiele auch der Neubau der Kita „Olga Benario 2“ in der Saarstraße eine entscheidende Rolle.

Mehr Einwohner

Das sei ein Zeichen für eine positive Entwicklung, so Seeger. „Mussten noch vor Jahren Kindereinrichtungen zurückgebaut werden, so wurde mit dem Bau der Einrichtung eine Wendemarke gesetzt. Erstmals in diesem Jahr stagnierte der Einwohnerrückgang und kehrte sich sogar leicht ins Positive um.“

Als Wohnstandort attraktiver

Rathenow werde als Wohnstandort attraktiver und somit müsse und werde die Verwaltungsspitze mit den Stadtverordneten in die so genannten weichen Standortfaktoren wie zum Beispiel Kitas, Schulen, Sport- und Freizeitmöglichkeiten investieren.

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Von Joachim Wilisch

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