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Investor plant Legehennenanlage

Nennhausen Investor plant Legehennenanlage

Eine Legehennenanlage für zwei mal 6000 Tiere in Biohaltung. Das plant ein Investor auf dem Wirtschaftshof Nennhausen. Den Gemeindevertretern wird das Projekt später vorgestellt. Die Abgeordneten haben schon jetzt viele Fragen.

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Quelle: fotolia

Nennhausen.  Auf Wirtschaftshof Nennhausen am Ortsrand in Richtung Buckow wird bereits eine Biogasanlage betrieben, wo auch Kaminholz getrocknet wird. Nun beabsichtigt ein Investor im hinteren Bereich des Wirtschaftshofes den Bau einer Legehennenanlage für zweimal 6000 Tiere in Biohaltung. Zudem plant er die Errichtung einer Packanlage.

Voranfrage auf der Tagesordnung

Eine Bauvoranfrage stand am Mittwoch auf der Tagesordnung der Nennhausener Gemeindevertretersitzung. Die Abgeordneten sollten über eine Stellungnahme zu dem Vorhaben befinden. Doch sie haben ihre Entscheidung vertagt.

Noch keine Entscheidung

Entschieden haben die Abgeordneten über das gemeindliches Einvernehmen zur Bauvoranfrage nicht, weil das Planungsbüro noch Zeit benötigt zur gründlichen Vorbereitung einer Erörterung des Vorhabens in der Gemeindevertretung. Aus diesem Grund hatten die Planer auch ihre Teilnahme kurzfristig abgesagt. Die Gemeinde hatte ihre Novembersitzung allerdings extra für das Thema vorverlegt.

Erörterungstermin verschoben

 „Das Planungsbüro hat um eine Verschiebung gebeten“, erklärte Amtsdirektorin Angelika Thielicke den Abgeordneten. Besprochen wurde die Bauvoranfrage an dem Abend dennoch. „Damit verschieben sich auch alle weiteren Erörterungstermine nach hinten, wie die Stellungnahme von Trägern öffentlicher Belange“, machte Bürgermeisterin Brigitte Noel die Folgen der Vertagung deutlich.

Neu angesetzt

Voraussichtlich im Januar wird die Gemeindevertretung nun über ihre Stellungnahme befinden. Die Gemeinde und das Amt erwarten dann auch Aufklärung zu Fragen, die sich für die Kommunalpolitiker aus den bisher bekannten Planungsunterlagen ergeben. Aussagen zum Imissionsschutz nannte die Bürgermeisterin am Donnerstagabend als Beispiel.

Offene Fragen an die Planer

Thomas Richter und weitere Abgeordnete sehen noch zu der in den Unterlagen benannten Haltungsfläche für die Legehennen Klärungsbedarf. Mindestens vier Quadratmeter Freilauffläche je Tier sind vom Gesetzgeber für Legehennen in Biohaltung vorgegeben. Die in den Unterlagen angegebenen 12 000 Quadratmeter Freilauffläche je Anlage reichen für die geplante Größenordnung also nicht aus, sagte Thomas Richter in der Diskussion.

Hält der Investor alle Vorgaben für Haltung von Legehennen auf Biobasis ein, könne die Gemeinde nach Gesetzeslage ihr Einvernehmen kaum versagen, machte die Bürgermeisterin auch klar. Der Wirtschaftshof sei ein Gewerbegebiet.

Von Norbert Stein

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