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Großer Andrang beim Knutfest in Falkensee

Aus Tannenbäumen wurden Flammenbäume Großer Andrang beim Knutfest in Falkensee

Duftender Glühwein, brutzelnde Kartoffelpuffer und ein loderndes Feuer, so feierten viele Falkenseer das Knutfest am späten Samstagnachmittag. Zum fünften Mal lud die Freiwillige Feuerwehr zum öffentlichen Weihnachtsbaum-Verbrennen ein. Sie nutzte die Gelegenheit auch, um für Nachwuchs in ihren Reihen zu werben.

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Für alle Generationen – und die Feuerwehr

Ein Tannenbaum fliegt in die Flammen.

Quelle: Hans-Peter Theurich

Falkensee. Duftender Glühwein, brutzelnde Kartoffelpuffer und ein loderndes Feuer, so feierten viele Falkenseer das Knutfest am späten Sonnabendnachmittag. Zum fünften Mal lud die Feuerwehr zum öffentlichen Weihnachtsbaum-Verbrennen ein. „Zum Jahresbeginn wollen wir den Familien und Nachbarn einen Treffpunkt bieten, um nach den Feiertagen ins Gespräch zu kommen“, sagte Stadtbrandmeister Daniel Brose.

Auf der Wiese hinter dem Neubau der Wache an der Marwitzer Straße lagen mehrere Tannenbäume übereinander, mittendrin ein etwas derangierter Adventskranz mit vier Stummelkerzen – sie wurden zuerst angezündet. Feuerwehrleute holten von einem riesigen Haufen nach und nach Bäume, die sie in die Flammen warfen. Denn so groß wie letztes Jahr durfte das Feuer nicht mehr sein, wegen des benachbarten Neubaus.

Vor einem Jahr herrschte Sturm und das Knutfest musste um einige Tage verschoben werden. Dieses Jahr ging es wieder zum gewohnten Termin über die Bühne. Für 500 Besucher gab es Glühwein, Bier, Kakao und Kinderpunsch und erstmals auch Currywurst. Nach dem Motto „Hier kocht der Chef“ hatte Daniel Brose in einem großen Topf die Currysauce höchstpersönlich angerührt. „Hoffentlich brennt die Sauce ein bisschen“, sagte Heiko Müller (SPD). Der Bürgermeister dankte den Feuerwehrleuten für ihre ehrenamtliche Arbeit: „Denn ohne Feuerwehr ist ein Bürgermeister aufgeschmissen.“

Als es dunkler wurde, füllte sich der Platz. Viele Kinder krabbelten auf einem riesigen Löschfahrzeug herum, andere vertrieben sich die Zeit beim Waffelessen. Mit ihren vier Kindern kam Nicole Enck zum Knutfest: „Die Feuerwehr ist das Tollste für die Jungen. Unser Mädchen ist erst ein Jahr alt, sie hat derzeit noch andere Interessen“, meinte die Mutter aus Falkensee.

Als die trockenen Bäume angezündet wurden, ging ein Raunen durch die Menge, und einen kleinen Moment lang starrten alle ganz still in die Flammen. Es prasselte und die Funken flogen in den Abendhimmel. „Aus Tannenbäumen werden Flammenbäume“ rief ein Junge spontan.

Daniel Brose freute sich über die vielen Besucher. „Wir wollen heute auch Werbung für die Feuerwehr machen. Jeder über 18 findet bei uns ein spannendes Ehrenamt und eine tolle Gemeinschaft“, sagte der Stadtbrandmeister. 470 Mal wurde die Wehr 2015 gerufen, zwei Mal musste sie Sturmschäden beseitigen. Mit 70 Männern und einer Frau in der Einsatzabteilung ist die Falkenseer Feuerwehr gut aufgestellt. „Wenn wir hundert hätten, wäre es ideal“, so Brose.

Von Judith Meisner

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