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Großes Rätselraten über Rathenower Brache

Grundstück freigeräumt Großes Rätselraten über Rathenower Brache

Das Grundstück an der Fehrbelliner Straße/Ecke Kleine Waldemarstraße in Rathenow war jahrelang der Verwilderung preisgegeben. Aber vor ein paar Wochen wurde die Brache, auf der Gräser und Büsche sich breit gemacht hatten, beräumt. Was auf dem Areal passieren soll, weiß aber niemand so genau.

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Schön aufgeräumt – aber wozu? Das Grundstück an der Kleinen Waldemarstraße/Ecke Fehrbelliner Straße.

Quelle: Markus Kniebeler

Rathenow. Das Grundstück an der Fehrbelliner Straße/Ecke Kleine Waldemarstraße in Rathenow war jahrelang der Verwilderung preisgegeben. Aber vor ein paar Wochen wurde die Brache, auf der Gräser und Büsche sich breit gemacht hatten, beräumt. Was auf dem Areal passieren soll, weiß aber niemand so genau. Selbst Jens Hubald, Leiter des Sachgebiets Stadtentwicklung im Rathenower Bauamt, ist ratlos. „Ich weiß, dass das Gelände, auf dem einst ein Autohaus stand, veräußert wurde“, sagt er. Aber über mögliche Entwicklungspläne habe er keine Kenntnis.

Sollte der Eigentümer vorhaben, auf dem Areal zu bauen, dann wäre das Bauornungsamt des Kreises die erste Anlaufstelle. Von dort werden im Falle eines Bauantrag die betroffenen Stellen informiert. Bei der Stadt Rathenow etwa wäre abzufragen, ob das Vorhaben den baurechtlichen Vorgaben der Stadt entspreche. Bislang liegt eine entsprechende Abfrage des Kreises nicht vor. Caterina Rönnert, Pressesprecherin des Kreises, bestätigt, dass dort kein Bauantrag für das betreffende Grundstück gestellt worden sei.

Allerdings habe es bei der Unteren Naturschutzbehörde den Antrag auf Fällung eines Baumes auf dem Grundstück gegeben. Am 29. Februar sei dem Antragsteller durch die Untere Naturschutzbehörde die Fällgenehmigung erteilt worden – mit der Auflage, eine entsprechende Ersatzpflanzung vorzunehmen. Was der Eigentümer mit dem Areal vorhabe, das könne sie auch nicht sagen, so Rönnert.

Auf dem südlichen Teil des rund 2,8 Hektar großen Grundstücks stand einst das „Autohaus Havelland“. Am 9. Oktober 2009 brannte dieses nieder, 22 Neuwagen wurden vernichtet. Später stellte sich heraus, dass der Eigentümer des Autohauses die Tat in Auftrag gegeben hatte. Ein Fall von Versicherungsbetrug. Danach war die Fläche lange in Obhut eines Insolvenzverwalters, bis sie dann irgendwann an einen Privatmann verkauft wurde. Ob dieser Bauabsichten hegt, wird sich erst herausstellen, wenn er einen Bauantrag stellt. Nach Maßgaben des Flächennutzungsplans handelt es sich um ein Mischgebiet: Wohnen und Kleingewerbe sind erlaubt.

Von Markus Kniebeler

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