Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Grüne fordern Dialog-Displays
Lokales Havelland Grüne fordern Dialog-Displays
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:00 25.01.2016
Mit „Ja zum Hallenbad“ war Heiko Müller in den Falkenseer Bürgermeisterwahlkampf gezogen. CDU und Grüne wollen da nicht so mitmachen. Quelle: Marlies Schnaibel
Anzeige
Falkensee

Mit 75 Millionen Euro verfügt die Stadt Falkensee in diesem Jahr über den bisher größten Haushalt in ihrer Geschichte. Am Mittwoch beraten die Abgeordneten der Stadtverordnetenversammlung darüber, wie das Geld eingesetzt wird. Der Haushaltsentwurf ist in allen Ausschüssen kontrovers diskutiert worden. Die Fraktion Grüne/Abü bringt in die Beratung am Mittwoch zwei weitere Anträge zum Haushalt ein. Vier weitere Anträge von der CDU-Fraktion und ein gemeinsamer Antrag von CDU, Grüne und FDP kamen jetzt noch dazu.

Knackpunkt bei dem gemeinsamen Antrag ist der Posten von 1 Million Euro für die Hallenbad-Planung. „Das halten wir in diesem Jahr nicht für ausgebbar“, sagte Daniela Zießnitz, Vorsitzende der CDU-Fraktion. Dafür fehlten die Vorarbeiten und nötigen Entscheidungen. Statt dessen fordern die Christdemokraten, das Geld an anderer Stelle auszugeben: für die Sanierung des Tunnels Finkenkrug, für die Beleuchtung der Bergstraße und für Fußgängerüberwege.

Die Fraktion der Grünen wünscht die Anschaffung von bis zu vier Dialog-Displays zur Geschwindigkeitsanzeige am Ortseingang Richtung Schönwalde und vor Schulen oder Kindertagesstätten. Außerdem wollen die Grünen mehr Geld für Fahrradabstellflächen an den drei Bahnhöfen der Stadt. In einem zweiten Antrag fordern die Grünen eine weitere Sachbearbeiterstelle, die im Bereich Innere Verwaltung/Verwaltungsservice/Gleichstellungsbeauftragte angesiedelt ist. Damit soll die Gleichstellungsbeauftragte ihren eigentlichen Aufgaben besser nachkommen. „Die Stelle ist inzwischen in Falkensee durch eine Unzahl weiterer Aufgaben überfrachtet“, begründet Fraktionsvorsitzende Ursula Nonnemacher den Antrag. „Trotz der kürzlichen Verstärkung in diesem Bereich für die Aufgaben Bürgerbeteiligung und Flüchtlingsfragen sehen wir dringenden Bedarf für mindestens eine weitere Stelle.“ Perspektivisch wünschen sich die Grünen den Aufbau eines „Büros der Vielfalt“, in dem Aufgaben von Integration, sozialer Inklusion und Seniorenpolitik gebündelt wahrgenommen werden können. Die Stadtverordnetenversammlung berät Mittwoch ab 18 Uhr in der Kant-Schule.

Von Marlies Schnaibel

Havelland Rathenow: 180 Kinder werden eingeschult - Jahnschule bei Schülern beliebt

215 Rathenower Kinder werden in diesem Jahr schulpflichtig. Zieht man die Zahl der Rücksteller ab, die erfahrungsgemäß bei 30 bis 40 liegt, dann werden im Sommer rund 180 Erstklässler auf die vier Grundschulen verteilt. In welcher Grundschule am Ende wie viele Schüler landen, ist noch nicht geklärt.

28.01.2016
Havelland Havelland: Ausländer muss zurück nach Spanien - Gut integrierter Kameruner wird abgeschoben

In Kleßen gehört Hervé Kommogne zur Dorfgemeinschaft. Der Kameruner wohnt im Asylübergangsheim Friesack und engagiert sich tatkräftig im Kirchenchor und bei den Kleßener Schmitt-Singers. Nun sieht es aber so aus, als würden die Schmitt-Singers demnächst Hervé Kommogne verlieren. Er wird nach Spanien abgeschoben, hat ein Richter entschieden.

25.01.2016

Tony Hinze, Jahrgang 1986, ist das, was man gemeinhin als Naturmensch bezeichnet. Der gebürtige Rathenower liebt es, seine Freizeit draußen zu verbringen. Diese Leidenschaft hat er auf diversen Radtouren ausgelebt. Im letzten Jahr brach er zu seiner ersten großen Wanderung auf: Einmal durch Norwegen, vom südlichsten Zipfel bis zum Nordkap.

28.01.2016
Anzeige