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Grünes Licht für Ausbau und Sanierung

Rathenow: Stadtverordnete vergeben Planungsaufträge Grünes Licht für Ausbau und Sanierung

Die Modernisierung des Grundschulstandortes Weinberg und der Umbau des ehemaligen Rathauses in der Rathenower Jahnstraße 34 zu einem Schulhort können angegangen werden. Die Rathenower Stadtverordneten vergaben in ihrer Sitzung am Mittwochabend die Planungsaufträge für die beiden Bauvorhaben, mit denen die Rathenower Grundschullandschaft dauerhaft umgestaltet wird.

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Wird bis zum Sommer 2017 zum modernen Bildungsort umgebaut: Der Schulkomplex Weinberg.

Quelle: M. Kniebeler

Rathenow. Grundlage dieser Umgestaltung ist das im vergangenen Jahr beschlossene Schulentwicklungskonzept. Demzufolge sollen die Grundschulen Weinberg und Jahn dauerhaft dreizügig betrieben werden, für die Seegerschule in Rathenow-West sind anderthalb Züge vorgesehen.

Der Beschluss zur Modernisierung des Schulstandortes Weinberg wurde mit großer Mehrheit und ohne Diskussionen gefällt. Mit der Vergabe des Planungsauftrages ist der Weg frei für Investitionen in Höhe von fast dreiMillionen Euro. Von dem Geld werden bis zum Sommer 2017 Haus 1 und Haus 2 auf Vordermann gebracht. Im Detail heißt das: Kompletterneuerung der Heizungsanlage und der Sanitärbereiche, Erweiterung und Neugestaltung des Essbereichs, Erweiterung der alten Turnhalle durch einen Anbau, neuer Anstrich aller Räume.

Außerdem wird die gesamte Schule barrierefrei gestaltet, sodass auch Schüler mit Behinderung unterrichtet werden können. Die besondere Herausforderung besteht nach Auskunft von Rathenows Bauamtsleiter Matthias Remus darin, die Modernisierung bei laufendem Schulbetrieb zu erledigen. Klassenraum für Klassenraum werden sich die Gewerke durch den Schulkomplex arbeiten.

Die Entscheidung zum Umbau des ehemaligen Rathauses in der Jahnstraße 34 zum Hort der Jahngrundschule fiel ebenfalls mit großer Mehrheit. Allerdings hatte die Linke die Debatte mit einem Antrag noch einmal richtig in Fahrt gebracht. Mit der Planung solle das Gebäude zwar Horträume erhalten, so der Vorschlag – aber nur für eine temporäre Nutzung. Ziel müsse es sein, später andere schulische Einrichtungen – Archiv, Bibliothek, Computerräume – in dem Haus unterzubringen. Diese Argumentation stieß bei den Vertretern der anderen Fraktionen auf kein Verständnis.

Die Jahnschule benötige jetzt schon eine Menge zusätzlicher Hortplätze und werde das, wenn die durchgängige Dreizügigkeit eingerichtet sei, weiterhin tun, sagte SPD-Chef Hartmut Rubach. Deshalb müsse der Ausbau zum Hort oberste Priorität haben. René Hill (CDU) wies darauf hin, dass man sich mit dem Beschluss einer dreizügigen Jahnschule klar positioniert habe. Dazu gehöre natürlich, dass die entsprechenden Hortkapazitäten geschaffen werden. Deshalb gebe es zum Hortumbau des ehemaligen Rathauses keine Alternative.

Alle Redner betonten, dass die Stärkung der Schulstandorte Jahn und Weinberg nicht automatisch eine Schwächung der Schule West bedeute. Und auch Dezernatsleiter Hans-Jürgen Lemle versuchte, derartige Rückschlüsse zu entkräften. „Die Stadt Rathenow plant mit drei Schulstandorten“, sagte er. „Daran hat sich überhaupt nichts geändert.“

Von Markus Kniebeler

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