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Havelland Grundschulküche wird umgebaut und erweitert
Lokales Havelland Grundschulküche wird umgebaut und erweitert
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17:55 24.10.2016
Die Grundschule Perwenitz wird bereits von der Wildauer Service GmbH mit Mittagessen beliefert – künftig soll in der dortigen Küche dann auch produziert werden. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Perwenitz/Paaren im Glien

Die Schönwalder Gemeindevertretung hat grundsätzlich grünes Licht für einen Umbau der vorhandenen Küche in der Grundschule Perwenitz gegeben und auch einer Erweiterung durch einen Ausbau der Räumlichkeiten der alten Aula zugestimmt, dem ehemaligen Bauhoflager.

Das Unternehmen Wildauer Service GmbH will die Räume künftig nutzen und von dort aus Kitas, Schulen und Kantinen mit Mittagessen beliefern. Da die Kosten des Umbaus von der Firma selbst bezahlt werden und die Kommune nicht belastet wird, waren die Gemeindevertreter prinzipiell einverstanden. Ein Bauantrag ist bisher aber noch nicht gestellt worden.

Bislang ist die Wildauer Service GmbH (WSG) im MAFZ-Erlebnispark in Paaren im Glien ansässig. Im Juli 2014 war das Unternehmen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald ins MAFZ gezogen und betreibt seitdem das dortige Restaurant. Vor allem aber stellt man dort täglich tausende Mahlzeiten her, mit denen Kitas, Schulen und andere Einrichtungen im Havelland und darüber hinaus versorgt werden. Zu den Kunden zählen unter anderem auch die Grundschule Perwenitz, außerdem die Robinson-Grundschule und die Hans-Klakow-Oberschule in Brieselang, ein Gymnasium in Oranienburg (Oberhavel) und die Kantine der Firma Panther Packaging im Güterverkehrszentrum in Wustermark.

Die Nachfrage sei hoch und würde weiter steigen, sagt WSG-Geschäftsführer Andreas Beckmann. „Die Entwicklung, die wir erwartet haben, ist eingetreten.“

Die Firma will deshalb ihre Produktionskapazitäten weiter erhöhen. „Aber das ist im MAFZ eben nur begrenzt möglich“, sagt Beckmann. Stattdessen setzt das Unternehmen künftig auf einen zweiten Standort in der Grundschule in Perwenitz. Die dortige Küche hätte nach einem Ausbau eine Produktionskapazität von bis zu 800 Essen, heißt es im Architektenentwurf. Durch eine Erweiterung in der alten Aula wären weitere 2000 Essensportionen täglich möglich.

Die Beschlussvorlage der Schönwalder Gemeindevertretung hatte jedoch für einige Irritationen gesorgt. Dort hieß es, das Firmenmanagement sehe gar keine Zukunft mehr in den Räumen des MAFZ-Erlebnisparks, weil eine Erweiterung der Kapazitäten an diesem Standort nicht möglich sei. Geschäftsführer Andreas Beckmann stellt indes klar: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Standort Paaren.“

MAFZ-Geschäftsführer Steffen Krebs sagt, es sei zu keiner Zeit geplant gewesen, dass die Wildauer Service GmbH aus dem Erlebnispark auszieht. Im Gegenteil: In Gesprächen mit der Firmenleitung habe diese ihm in Aussicht gestellt, den Pachtvertrag um weitere zehn Jahre zu verlängern und dies auch schon per Handschlag besiegelt. Der aktuelle Vertrag läuft nächstes Jahr aus. „Wir arbeiten derzeit gemeinsam an einer Erweiterung der technischen Möglichkeiten“, sagt Krebs. An den Gesprächen sei auch der Landkreis Havelland als Hauptgesellschafter des MAFZ beteiligt, dem das Gelände gehört.

Von Philip Häfner

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