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Gute Laune beim großen Sommerfest

Brieselang Gute Laune beim großen Sommerfest

Entspannte Atmosphäre am Ufer des idyllisch gelegenen Brieselanger Nymphensees am Sonnabendnachmittag. Es war der Tag der Familie während des Sommerfestes. Zahlreiche kleine und große Besucher kamen angesichts eines bunten und abwechslungsreichen Programms auf ihre Kosten.

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In der idyllischen Atmosphäre am Nymphensee fühlten sich kleine und Große Gäste wohl.

Quelle: Wolfgang Balzer

Brieselang. Michelle (2) knabbert an ihrer Zuckerwatte, Mama Ula Krüger aus Brieselang nippt an der Erdbeerbowle, Papa Jochen schwärmt: „Die Kleine fühlt sich wohl, es ist wunderbar. Wir sind mit den Großeltern von Michelle hier“. Entspannte Atmosphäre am Ufer des idyllisch gelegenen Brieselanger Nymphensees am Sonnabendnachmittag. Es war der Tag der Familie während des Sommerfestes. Der wievielte? Bürgermeister Wilhelm Garn (CDU) muss kurz nachdenken. Der 14., sagte er schließlich und fragte hinter der Bühne gleich noch in die Runde, wer später ein Bier oder eine Cola trinken möchte.

Ständchen für ein Chormitglied

Hier probte der bekannte Brieselanger Chor der Volkssolidarität noch kurz vor seinem Auftritt und gratulierte einem Chormitglied mit einem Ständchen zum Geburtstag. Extra wegen dieses Chorauftritts sind Evan und Franziska Steen aus Berlin mit Töchterchen Johanna zum Fest gekommen. Schließlich singt die Uroma mit, und dafür gab es natürlich besonderen Beifall. Spaß hatte indessen Lina (3) beim Clown Manne (Manfred Weber aus Ketzin/Havel). Immer wieder knickte der Zauberstab ein, aber nur in ihren Händen. Luka (4) streichelte indessen gedankenversunken das Kaninchen. Dann war es kurz verschwunden – in Mannes Zylinder natürlich.

Clown Manne aus Ketzin/Havel war bei Sommerfest ein gefragter Mann

Clown Manne aus Ketzin/Havel war bei Sommerfest ein gefragter Mann.

Quelle: Wolfgang Balzer

Fußball kennt gemeinhin in diesen Tagen wohl jeder. Eher weniger die Variante, die die Brieselanger Sportler am Sonnabend für die Besucher zelebrierten. Sich zu zweit in einer Reihe an Eisengriffen festhaltend, die an beweglichen, schlagbaumdicken Eisenrohren befestigt waren, bemühten sich ausgewachsene Männer und Frauen, das runde Leder in den kleinen Toren unterzubringen. „Human Table Soccer“ heißt diese Fußballvariante.

„Eine familienfreundliche Veranstaltung, mal was anderes“, lobte dann auch Sandra Döring aus Brieselang, die sich mit Finja (3) bei den vielfältigen Angeboten der Vereine und Betriebe umsah. Dabei auch „der etwas andere Sportverein“ Agora e.V. , wie ihn Vereinschefin Corine `t Hart selbst bezeichnet. „Senioren-Fit, Thai Chi, American Trible Style Belly Dance, Selbstverteidigung, Tanz und Spiel für Kinder und vieles andere“ sprudelt es bei der Aufzählung der Aktivitäten der 200 Mitglieder. Gleich gegenüber verteilen an ihrem Stand Fanny Huth und Melanie Spitzley Kostproben. „Finkenfood“ steht darüber. „Wir machen aus allem, was an Zuviel in den Gärten anfällt, etwas. So Marmeladen, Säfte oder Sirup. Irgendwann wollen wir uns mit einem eigenen Laden in Finkenkrug mit Lebensmitteln in Bio-Qualität aus der Region etablieren“, blickte Fanny Huth in die Zukunft. Noch müssen sie sich mit einem Stand am Bahnhof Brieselang begnügen und nutzten den Tag der Familie, um noch Mitstreiter für ihre Idee zu begeistern.

Ehemalige Asylbewerber bedanken sich

Das braucht Ulrike Haucke wahrlich nicht mehr. Sie ist Mitglied der Willkommens-Arbeitsgemeinschaft (WAK) in Brieselang. „WAK sagt danke“ stand es groß an der Stirnseite des Zeltes. Ehemalige Brieselanger Asylbewerber waren gekommen, um sich für die uneigennützige Solidarität der Brieselanger mit leckeren Spezialitäten aus der weit entfernten Heimat zu bedanken. Diejenigen, die helfen wollten, wurden immer mehr, als sie sahen, dass Hilfe gebraucht wurde, blickte Ulrike Haucke zurück. An die 300 Brieselanger hätten Lebensnotwendiges wie Kleidung, Hygieneartikel oder auch Spielzeug gebracht. Es gab und gibt Patenschaften zwischen Kindern und Familien, so seien Freundschaften entstanden, die gemeinsam mit den Brieselangern den Tag der Familie begehen, erzählte sie.

Von der großen Politik unbeeindruckt

Von der großen Politik unbeeindruckt war indessen Taylor (5) am Entenpool des Fördervereins der Brieselanger Bibliothek. Fünf Enten aus dem Pool zu holen, war schon für 20 Cent möglich. Klar, kein großer finanzieller Aufwand für die beliebten Seifenblasen als Hauptpreis. Aber Geschicklichkeit und Spaß sollten schließlich an erster Stelle stehen. Nicht so beim Brieselanger Seniorenbeirat. Mitglieder informierten über ihre Arbeit für die Belange der älteren Generation im Ort und stellten bei dieser Gelegenheit auch gleich ihre Kandidaten für die Wahl im September vor. Und außerdem wollte Gabriele Wegener noch erwähnen, dass die Brieselanger Senioren die einst so beliebten Wanderungen wieder aufnehmen. Das nächste Ziel sei aber noch nicht festgelegt.

Und spektakulär sollte es dann noch am Abend werden. So mit lauten aber auch ungemein rhythmischen Klängen der Sambatrommeln und dem von der Feuerwehr demonstrierten explosionsartigen, allerdings auch untauglichen Löschversuch eines Fettbrandes mit Wasser, der recht einprägsam in einer meterhohen Feuerwolke endete.

Von Wolfgang Balzer

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