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Havelland Gute Stimmung beim Handball ist ihm wichtig
Lokales Havelland Gute Stimmung beim Handball ist ihm wichtig
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16:58 21.11.2016
Dieses Jahr machte Marcus Maaß als Handball-Sprecher den Umzug von der alten in die neue Stadthalle in Falkensee mit. Quelle: TANJA M. MAROTZKE
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Falkensee

Große Freude hat derzeit Marcus Maaß in seinem ehrenamtlichen Nebenjob als Hallensprecher bei den Handballerinnen des HSV Falkensee. Die Frauen sind in der Brandenburgliga zu Hause so erfolgreich wie schon lange nicht mehr und die weibliche Jugend A mit seiner Tochter Vivien spielt in der Oberliga Ostsee-Spree als Aufsteiger eine gute Rolle.

Der 46-jährige Bankkaufmann Marcus Maaß, der in Spandau aufwuchs, hat früher in der Schule und beim TSV Spandau 1860 selbst Handball gespielt. Im Jahr 2003 zog er mit seiner Familie nach Falkensee, wo Tochter Vivien schon in der 1. Klasse in der dortigen Europaschule am Gutspark ihre Liebe zu dieser Sportart entdeckte. Da Frank Schönauer, früherer Vorsitzender beim HSV Falkensee, der Nachbar der Familie Maaß war, spielte Vivien schon bald im Verein, und das recht erfolgreich. Vater Marcus war, so er konnte, bei allen Heim- und Auswärtsspielen seiner Tochter dabei und chauffierte auch deren Mitspielerinnen zu den Spielorten. Und so ergab es sich, dass er eines Tages gefragt wurde, ob er sich nicht vorstellen könne, eine Funktion im Handballverein zu übernehmen.

Maaß: „Inzwischen ist das Sprechen bei mir zum Hobby geworden“

So kam Marcus Maaß vor etwa vier Jahren als Beisitzer in den HSV-Vorstand, wo er sich seitdem um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert. „Manchmal hat zu dieser Zeit Henning Busse bei den Frauen den Sprecher gemacht, der aber hauptsächlich bei den Männern vom SSV Falkensee im Einsatz war. Wenn er nicht konnte, war bei den Frauen keiner da“, erzählte Marcus Maaß. So folgte dann 2013 der Entschluss, es selbst zu machen. „Ich habe mir einiges von Henning abgeschaut, und öfter machen wir es auch zusammen“, sagte er. So sorgten sie zusammen bei der Einweihung der neuen Falkenseer Stadthalle im April dieses Jahres beim Spiel der SSV-Männer gegen den Bundesligisten Füchse Berlin für die Unterhaltung der Zuschauer.

„Inzwischen ist das Sprechen bei mir zum Hobby geworden. Es ist schön zu merken, dass es von den Zuschauern angenommen wird“, sagte Marcus Maaß. Sein Ziel ist es, noch mehr auf seinen Verein aufmerksam zu machen und mitzuhelfen, dass die Halle bei den Spielen der Frauen und Jugend möglichst voll ist. „Auch wenn die Stadthalle ganz neu ist, gibt es noch einiges zu verbessern, so zum Beispiel die Sprecherkabine, die noch nicht genutzt werden kann“, meinte Marcus Maaß.

Von Axel Eifert

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