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Havelland Gutspark ist ein echtes Schmuckstück
Lokales Havelland Gutspark ist ein echtes Schmuckstück
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19:45 22.09.2017
Großer Bahnhof zur Einweihung des Gutsparks. Neu entstanden sind außer den Wegen unter anderem das Boule-Feld (r.) und der Pavillon. Zahlreiche Beteiligte folgten der Einladung von Bürgermeister Holger Schreiber (7.v.r.) und Ortsvorsteher Harald Schöne (2.v.r.). Quelle: Andreas Kaatz
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Buchow-Karpzow

18 Jahre hat es seit den ersten Ideen gedauert, doch nun präsentiert sich der Gutspark von Buchow-Karpzow in völlig neuem Gewand: Ein Rundweg lädt zum Spazierengehen ein. Wo noch vor mehr als vier Monaten an mehreren Stellen ein dichtes Dickicht den Blick versperrte, gibt es jetzt Freiflächen. Viele alte Bäume kommen wieder zur Geltung. Verschwunden ist der Brombeer-Dschungel nahe dem alten Gutshaus. Ein neuer Pavillon lädt ebenso wie zahlreiche Bänke zum Verweilen ein und ein Boule-Feld zum Spielen.

„Das ist ein großer Gewinn für unseren Ort“, freute sich am Freitag zur offiziellen Übergabe Buchow-Karpzows Ortsvorsteher Harald Schöne. Denn jetzt ist der Kinderspielplatz, den der Ortsteil schon vor fünf Jahren bekommen hat, von einer völlig neu gestalteten Fläche umgeben. „Ich bin stolz darauf, dass es so schön geworden ist, meinte Schöne.

Er ist mit ein Motor für das Projekt gewesen, wie Bürgermeister Holger Schreiber bestätigte. „Er war immer der Mahner, der gesagt hat: Vergesst Buchow-Karpzow nicht“, sagt er. Dass es überhaupt mit dem Vorhaben geklappt hat, liegt aber nicht zuletzt auch daran, dass Fördermittel bewilligt worden sind. Das zuständige Landesamt hat anfangs 167 000 Euro als Zuschuss gegeben. Und als während der Arbeiten unter dem Brombeerdickicht alte Lauben und Schuppen zum Vorschein kamen, die abgerissen werden mussten, erhielt Wustermark dafür und für die Entsorgung überraschend aufgetauchten Mülls noch einen Nachschlag von 42 000 Euro. Insgesamt kostet das Vorhaben etwa 335 000 Euro.

Der Gutspark ist ein weiterer Baustein zur Dorfgestaltung. Schon 2014 wurde die Parkstraße erneuert samt Nebenflächen sowie der Errichtung von Versickerungsmulden und einer Regenwasserkanalisation. Letztlich konnte Bürgermeister Schreiber feststellen: „Wir haben eine tolle neue Mitte für Buchow-Karpzow mit Angeboten für Kinder und Ältere.“

Das Gemeindeoberhaupt blickte aber auch gleich in die Zukunft. Denn mit der Fertigstellung des nun schicken Gutsparks wächst der Druck, das marode Herrenhaus endlich zu sanieren. „Wir wollen 2019/20 die nächste Investition auf den Weg bringen“, sagte er und fügte in Richtung der anwesenden Fördermittelgeber hinzu: „Wir hoffen auch da auf einen finanziellen Zuschuss“. Zumindest für die Fassade, die sich an das Original von 1730 anlehnen wird. Die schon jetzt im Haus befindlichen vier Wohnungen sollen dort auch bleiben und modernisiert werden. Erste Schätzungen gehen von rund einer Million Euro aus, die das Vorhaben insgesamt kosten wird.

Zur Parkeröffnung waren auch zahlreiche Einwohner von Buchow-Karpzow gekommen – so wie Manfred Gähde. Er lebt schon 50 Jahre im Ort, kennt noch die Zeiten, als im Gutshaus der Kindergarten und der Konsum untergebracht waren. „Es ist richtig schön geworden und ich hoffe, dass es auch so bleibt. Denn da steckt viel Arbeit drin“, meinte der Rentner zum neugestalteten Gutspark.

Von Andreas Kaatz

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