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Havelland Hallenbad hat Priorität
Lokales Havelland Hallenbad hat Priorität
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00:32 03.08.2015
Dezernent Andreas Ernst. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Havelland

Ganz oben auf der Wunschliste von 40 Prozent der Havelländer steht ein zweites Hallenbad im Landkreis. Das hat die Auswertung der Befragungen von 10 000 zufällig ausgewählten Bürgern, von Sportvereinen, Kitas und Schulen ergeben, verkündete Kreisdezernent Andreas Ernst am Donnerstagnachmittag, als die Studie zur Sportentwicklungsplanung des Landkreises vorgestellt wurde. Ein weiteres Ergebnis der Untersuchungen, die gemeinsam mit der Universität Potsdam gemacht wurden, überrascht nicht. Als Standort für eine neuen Schwimmhalle – eine gibt es derzeit in Rathenow – kommt wegen der Infrastruktur, wegen der Bevölkerungszahl, wegen der Verkehrsanbindungen und auch wegen der „sehr soliden Haushaltslage zuerst die Stadt Falkensee in Frage“, ergänzte Landrat Burkhard Schröder (SPD). Zumal eine mögliche Reaktivierung des Olympiabades in Elstal in den nächsten drei, vier Jahren nicht zu erwarten sei. „Es ist bezüglich eines Hallenbades in Falkensee aus meiner Sicht nicht mehr die Frage ob, sondern wie wir das hinbekommen.“

Wann dieses Hallenbad tatsächlich gebaut wird, das sagt der Sportentwicklungsplan, der am 21. September vom Kreistag erst noch verabschiedet werden muss, nicht aus. Er liefere mit seinen teils wissenschaftlichen Auswertungen aber eine Orientierungsgrundlage für die jeweiligen Kommunen in Bezug auf Sportstätten und Sportangebote, so der Landrat.

Fest steht jedenfalls, dass Radfahren die Sportart Nummer 1 im Landkreis Havelland ist, was den nichtorganisierten Sport betrifft. Auf den Plätzen folgen Laufen, Fußball, Schwimmen und Fitnesstraining. „Gleichzeitig haben uns die Bürger aber auch wissen lassen, dass sie mit dem Zustand vieler Radwege nicht zufrieden sind“, sagte Jürgen Rode von der Uni Potsdam. Was die Sportstätten angeht, gibt es im Landkreis ein großes Defizit bei wettkampftauglichen Sporthallen. Einen ganz besonderen Handlungsbedarf gebe es in der Gemeinde Wustermark aus, die einen stetigen Zuzug verbuchen kann.

Wie Dezernent Andreas Ernst betonte sei mit allen 13 Kommunen im Landkreis diese Studie bereits besprochen worden. „Jeder hatte die Möglichkeit, noch eigene Dinge einzubringen. Deshalb gebe es auch für jede Kommune einen separaten Plan.

Trotz aller finanziellen Belastungen, die für den Landkreis zusätzlich mit der Unterbringung von Flüchtlingen verbunden sind, versprach Landrat Burkhard Schröder, das „wir auch im Jahr 2016 den seit 2009 laufen gesonderten ’Goldenen Plan Havelland’ weiterführen wollen.“ Er konnte allerdings nicht sagen, ob die in diesem Jahr dafür im Kreishaushalt eingestellten rund 500 000 Euro wieder erreicht werden.

Von 2009 bis 2015 hat der Kreis mit Hilfe dieses Förderprogrammes rund 2,7 Millionen Euro an Sportvereine und Gemeinden ausgereicht, die in den Ausbau oder die Sanierung von Sportanlagen investieren. Zuletzt gab es Geld für das Vereinsgebäude in Tremmen.

Von Jens Wegener

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