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Havelland Hand in Hand gearbeitet
Lokales Havelland Hand in Hand gearbeitet
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02:17 24.09.2015
Einfach toll, der neue Spielplatz, finden die Vietznitzer Kinder. Besonders mögen sie das große Spielschiff. Quelle: Norbert Stein
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Vietznitz

Nick und Timo haben wenig Zeit. „Na prima“,antworten die fünf Jahre alten Jungen deshalb auch nur ganz kurz auf die Frage, wie ihnen der neue Spielplatz gefällt auf dem Hof ihrer der Kita in Vietznitz. Zeit haben die Jungs nicht, weil sie erst einmal alle Spielgeräte ausprobieren müssen. Der neue Spielplatz der Kita Vietznitz mit Spielschiff, Nestschaukel, Sandkasten und Spielhaus wurde jetzt eröffnet. Die Kinder und auch die Erwachsenen sind Stolz auf das Geschaffene. Gründe dafür nennt der Friesacker Amtsdirektor: Christian Pust spricht von einer bisher einmaligen Erfolgsgeschichte im Amt Friesack. Ihren Anfang hatte die die Vietznitzer Erfolgsstory im Frühjahr mit einer Entscheidung, die sich schon zuvor abgezeichnet hatte. Der alte Spielplatz musste aus Gründen der Sicherheit geschlossen werden. Die große Schaukel hatte den TÜV nicht überstanden und auch alle anderen Spielgeräte waren am Ende. Den Gemeindevertreten von Wiesenaue war das Problem schon vorher bekannt und hatten deshalb vorsorglich für die Erneuerung des Kita- Spielplatzes im Ortsteil Vietznitz 10 000 Euro eingeplant im Haushalt 2015. Gereicht hätte das Geld gerade einmal für die Anschaffung eines neuen Spielgerätes, sagte der Amtsdirektor am Freitag auf dem mit Luftballons und Herbstdekorationen geschmückten Hof. Doch nur ein Spielgeräte aufstellen auf einem trist wirkenden Platz wollte niemand, weder im Dorf, auch nicht seitens in der Gemeinde und der Amtsverwaltung. So wurde die Spielplatzerneuerung zum Gemeinschaftsobjekt vieler Akteure. Im August, als die Kita 14 Tage Urlaub machte, griffen Eltern und weitere Helfer zu Schippe und Spaten. Der alte Rasen wurde abgetragen, Bäume beschnitten und Büsche entfernt. Der unansehnliche Geräteschuppen kam unter dem Abrisshammer und wurde an anderer Stelle neu aufgebaut. Eine Bewässerungsanlage wurde installiert und 600 Quadratmeter Rollrasen verlegt. Das Spielhaus chic gemacht und neue Spielgeräte aufgestellt. Schließlich konnte auch noch ein Mähroboter angeschafft werden. Für einen neuen Spielplatz waren über 20 Helfer mehr als 700 Stunden im freiwilligen Arbeitseinsatz. Zusätzlich wurden zwei Radlader, Minibagger und Traktoren mit Anhängern fast 60 Betriebsstunden auf der Baustelle bewegt. Die Gemeinde gab zusätzlich 5000 Euro und damit insgesamt 15 000 Euro. Finanziell und moralisch noch viel mehr wog der Beitrag der freiwilligen Helfer. Christian Pust nannte eine Summe von weit über 30 000 Euro, die alles zusammen gerechnet in den Spielplatz investiert werden konnten. Seitens der Verwaltung machte Hauptamtsleiter Peer Michaleck den Spielplatz zu seiner Berufung. Er und Christian Pust beteiligten sich aber auch an Arbeitseinsätzen. „Ich hätte nicht gedacht, dass Verwaltungsleute so gut zupacken können“, lobte Gemeindebürgermeister Frank Donner ihren Einsatz. Vor Ort koordinierte und organisierte Kita - Erzieherin Franziska Borchert, den Einsatz der Eltern und Helfer aus der Gemeinde. So wurde der neue Spielplatz zum Gemeinschaftswerk vieler Akteure.

Von Norbert Stein

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