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Harald Petzold soll nominiert werden

Havelländer Linke wollen eigenen Landratskandidaten Harald Petzold soll nominiert werden

Der Bundestagsabgeordnete Harald Petzold soll für die Havelländer Linken bei der Landrats-Direktwahl am 10. April antreten. Das empfiehlt der Kreisvorstand der Partei. Am Freitag entscheiden die Mitglieder über Petzolds Kandidatur. Mit ihm wären es sieben Männer – von Havelländer Parteien und Einzelbewerber –, die sich um den Posten bewerben.

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Harald Petzold, Bundestagsabgeordneter der Linken, soll Kandidat für die Landratswahl im Havelland werden.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Havelland. Auch die Havelländer Linken wollen einen eigenen Kandidaten für die Landratswahl ins Rennen schicken. Der Kreisvorstand der Partei Die Linke wird den Mitgliedern am Freitag den jetzigen Bundestagsabgeordneten Harald Petzold vorschlagen. Bei der öffentlichen Gesamtmitgliederversammlung, die am 29. Januar, ab 18 Uhr im Nauener Goethegymnasium stattfindet, soll der Falkenseer – Jahrgang 1962 und seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis 58 – zum Landratskandidaten gekürt werden. Man habe sich nach intensiver Beratung entschlossen, einen eigenen Bewerber zu nominieren, hieß es am Dienstag vom Kreisvorstand.

Petzold selbst gehört zu den dienstältesten Mitgliedern des Kreistages Havelland, war dort auch Fraktionsvorsitzender. Das spielte für die Genossen im Kreisvorstand auch eine Rolle, als es um einen möglichen Landrats-Kandidaten ging, räumt Petzold ein. Es gab noch ein, zwei weitere Namen, die im Gespräch waren, darunter der im Westhavelland bekannte Daniel Golze, ebenfalls Kreistagsmitglied.

„Ich habe eigentlich eine Tätigkeit, die mich ausfüllt“, sagte der Bundestagsabgeordnete Petzold am Dienstag. Er wolle sich nach seiner Nominierung aber auch mit viel Kraft der Aufgabe als Kandidat widmen. Als Landrat läge ihm die bessere Beteiligung der Bürger am Herzen: „Sie haben ein Recht mitzubestimmen“. Einen weiteren Schwerpunkt sieht er in der öffentlichen Daseinsvorsorge. Beim sozialen Wohnungsbau könnte er sich eine wirtschaftliche Unternehmensform des Landkreises vorstellen, sollte niemand anderes das Thema vorantreiben wollen.

Mit der Nominierung des Linken-Politikers würde die Zahl der bekannten Bewerber um den Posten des Kreisverwaltungschefs auf sieben anwachsen, vier würden aus Falkensee kommen. Kreis-CDU und Havelland-SPD haben mit dem jetzigen Vize-Landrat Roger Lewandowski aus Falkensee und dem sozialdemokratischen Unterbezirksvorsitzenden Martin Gorholt ihre Kandidaten offiziell gekürt. Für die AfD tritt Kai Gersch aus Falkensee an, die Piratenpartei nominierte den Nauener Raimond Heydt. Der Rathenower Unternehmer Holger Schilling will als Einzelbewerber bei der Direktwahl starten. Um Unterstützungsunterschriften ringt auch der Kandidat Lars Krause von Die Partei. Die Grünen wollen am Donnerstag, dem 28. Januar entscheiden, ob sie einen Kandidaten nominieren.

Die Bürger des Landkreises Havelland können am 10. April erstmals in einer Direktwahl darüber abstimmen, wer neuer Kreisverwaltungschef werden soll. Der langjährige Landrat Burkhard Schröder (SPD) scheidet auf eigenen Wunsch Ende März aus dem Amt.

 

Von MAZonline

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