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Harri Sarow stellt in Ketzin/Havel aus

Havelland Harri Sarow stellt in Ketzin/Havel aus

Harri Sarow stellt im Ketziner Museum seine Bilder aus. Die Motive fand der Ur-Havelländer in weiter Ferne: Er unternahm eine malerische Reise in ferne Galaxien. In Ketzin will der Künstler nun die Besucher von der Schönheit seiner Motive überzeugen.

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Harri Sarow (Mitte) im Gespräch mit seinem Mentor Heiz Wolf während der Ausstellungseröffnung.

Quelle: Wolfgang Balzer

Ketzin/Havel. „Reise durch unsere Galaxie“ überschrieb Harri Sarow die Auswahl seiner Bilder, und das im wahrsten Sinne des Wortes. „Wasserstoffnebel im Sternbild Sagittarius“ oder „Wasserstoffgas im Omeganebel“ nennt der Hobbymaler zwei seiner Bilder in der neuen Ausstellung im Ketziner Kultur- und Tourismuszentrum, die jetzt eröffnet wurde.

Die farbkräftigen und vielgestaltigen Bilder aus unserer Galaxie zeigen eine ganz neue Seite in Sarows malerischem Schaffen, das bisher eher seinem Lieblingsthema, dem Malen von Bäumen, gewidmet war. „Seit 2007 habe ich entsprechende Fotos in der Schublade. Sie haben mich ebenso fasziniert wie inspiriert. Aber dazu bin ich erst in letzter Zeit gekommen“, erzählte er vor den rund 40 Gästen, die zur Eröffnung gekommen waren.

„Alle Achtung – ein interessantes Thema und tolle Farbkombinationen“, lobte Doris Radtke die Ausstellung. Und an die Adresse der Ausstellungsmacher gerichtet: „Es ist immer wieder ein Ereignis, wenn sich Bürger unserer Stadt hier mit ihren Hobbys vorstellen.“ So eine vielgestaltige Auswahl der Motive zu diesem Thema setze auch eine gründliche Beschäftigung mit der Materie voraus, meinte Heinz Insel.

Aber eine Ausnahme von der Motivauswahl wollte der Hobbymaler dann doch vorstellen. In triptychonähnlicher Form stellt er Motive mit Kirchen des Havellandes vor. „In der Selbelanger Kirche wurde ich getauft und in der Paulinenauer Kirche eingesegnet.“ Die anderen seien die Kirchen in den Nachbarorten. Harri Sarow, Jahrgang 1939, lernte in Brandenburg/Havel Eisenbieger, war Förster und übernahm nach der Wende in Ketzin eine Geflügelfarm. Zur Malerei kam er 2003 während einer Rehabilitationsmaßnahme nach einer schweren Erkrankung. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er bei Luane Brauner. Ferner besuchte er die Malschule bei Heinz Wolf.

Wenn die Bilder zum Ausstellungswechsel abgenommen werden, wechseln viele davon den Besitzer, kündigte Harri Sarow am Rande der Eröffnung an. Wie bereits zu anderen Anlässen verschenke er einige. Er denke an das Ketziner Seniorenzentrum oder die Wohngruppe für betreutes Wohnen in der Ketziner Plantagenstraße, sagte er.

Besucht werden kann die Ausstellung während der Öffnungszeiten der Tourist-Information in der Rathausstraße noch bis zum 14. Mai.

Von Wolfgang Balzer

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