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Havelland Hauptverkehrsanbindung ist endlich fertig
Lokales Havelland Hauptverkehrsanbindung ist endlich fertig
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00:17 15.08.2017
Straßenfreigabe in der Wustermarker Mittelallee/Kreuzung Akazienstraße mit vereinten Kräften. Quelle: Jens Wegener
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Wustermark

So ganz genau erinnern konnte sich am Freitag niemand, wann im Ortsteil Wustermark zuletzt eine Straße erneuert wurde. „Es muss so vor 15 Jahren gewesen sein“, glaubte Ortsbeiratsmitglied Manfred Rettke zu wissen. In einem Punkt waren sich alle Beteiligten sicher: Die jetzt fertig gestellte Mittelallee ist eine Vorzeigestraße geworden.

Als wichtigste Verbindung zwischen Neuer und Alter Siedlung in Wustermark war sie „überfällig“, wie Ortsvorsteher Roland Mende sagte. „Man konnte es niemandem mehr zumuten, durch die 20 Zentimeter tiefen Schlaglöcher mit dem Auto zu fahren. Und Radlern erst recht nicht.“

Jetzt ist von Schlaglöchern nichts mehr zu sehen. Die Mittelallee hat auf dem 160 Meter langen Abschnitt zwischen Geschwister-Scholl-Straße und dem Glascontainerstandort in der Neuen Siedlung eine Asphaltdecke auf einer Breite von 5,50 Metern bekommen. Inbegriffen sind die Kreuzungsbereiche zur Akazienstraße und zur Geschwister-Scholl-Straße. Dazu gibt es beidseitig kleine Grünstreifen vor den Grundstücken, die den Siedlungscharakter unterstützen. 17 Zufahrten zu Grundstücken wurden ebenfalls erneuert, und dabei habe man größtenteils auf die Wünsche der Anlieger Rücksicht genommen, ließ die bauausführende Firma Eurovia Verkehrsbau Union GmbH Potsdam wissen.

Bevor die Straße in Angriff genommen wurde, wechselte er Wasser- und Abwasserverband Havelland (WAH) die alten Trinkwasserleitungen aus. Neu ist zudem die Oberflächenentwässerung. Das Niederschlagswasser wird ab sofort über extra verlegte Rohre in den Regenwasserkanal der Neuen Siedlung abgeführt. „Damit dürfte die Zeit der großen Pfützen nach starkem Regen hier vorbei sein“, freute sich Ortsvorsteher Roland Mende.

Freuen dürfen sich die Anlieger auch, dass die Mittelallee nun mit LED-Lampen ausgeleuchtet wird. „Insgesamt hat die Gemeinde Wustermark für den Straßenausbau samt Planung 235 000 Euro ausgegeben“, so Wustermarks Bürgermeister Holger Schreiber. Da es sich bei der Mittelallee um eine Haupterschließungsstraße handelt, werden die etwa 15 Grundstückseigentümer bei der Fahrbahn mit 50 Prozent der Kosten beteiligt, bei Straßenentwässerung und Beleuchtung liegt der Anliegeranteil bei 55 Prozent, bei den Zufahrten bei 60 Prozent. „Die Vorbescheide waren bereits an die Bürger verschickt worden. Im nächsten Jahr folgen die abschließenden Bescheide“, so Steffen Gorges von der Wustermarker Verwaltung.

Auch wenn die Grundstückseigentümer einen finanziellen Aufwand zu tragen haben, seien sie nun, wo die Straße fertig ist, im wesentlichen froh darüber, dass das Vorhaben realisiert wurde, meinte Roland Mende. Er spielte damit auf den bereits 2003 beabsichtigten Ausbau der Mittelallle an. Damals lehnten die Anlieger das Projekt aus Angst vor hohen Kosten ab. „Jetzt haben die Grundstücke eine Aufwertung erfahren“, so Bürgermeister Holger Schreiber.

Von Jens Wegener

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