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Haus II der Verwaltung soll verkauft werden

Premnitz Haus II der Verwaltung soll verkauft werden

Die Verwaltung der Stadt Premnitz wird am Rathaus an der Gerhart-Hauptmann-Straße zusammengeführt. Das Haus II der Verwaltung an der Liebigstraße soll verkauft werden, weil dort schon jetzt 40 Prozent der Flächen leer stehen. Am Rathaus soll ein Anbau errichtet werden, um die Beschäftigten von Haus II dort unterzubringen.

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Die Stadt will ihr Haus II an der Liebigstraße verkaufen.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Das Rathaus an der Gerhart-Hauptmann-Straße soll künftig der einzige Verwaltungsstandort sein, hat der neue Premnitzer Bürgermeister Ralf Tebling (SPD) am Donnerstagabend den Stadtverordneten gesagt. Seit Jahren ist das Rathaus an der G.-Hauptmann-Straße der Hauptstandort und das frühere Rathaus an der Liebigstraße ist Haus II. Haus II habe derzeit einen Leerstand von 40 Prozent, teilte Ralf Tebling mit. Für Betriebskosten seien dort pro Jahr rund 29 000 Euro zu zahlen. Für kurzfristig zwingend durchzuführende Reparaturen und Sanierungsarbeiten seien 93 000 Euro aufzubringen.

Vorgesehen ist ein Anbau mit einer Bürofläche von 100 Quadratmetern

„Vor diesem Hintergrund“, sagte Ralf Tebling, „ist ein Anbau am Rathaus in den Blick genommen worden.“ Der voraussichtliche Bedarf an Bürofläche liege bei 100 Quadratmetern. Empfang und Bürgerservice seien im Rathaus vorhanden. Sozialräume gebe es dort und ein Sitzungszimmer ebenfalls. Wenn es nur noch eine Anlaufstelle gebe, werde die Bürgerfreundlichkeit erhöht, sagte der Bürgermeister. Die Effektivität der Verwaltung werde verbessert. Einspareffekte gebe es bei der Telefontechnik.

Der Investitionsaufwand für den Anbau werde gegenwärtig auf rund 300 000 Euro geschätzt, teilte Ralf Tebling mit. Gebe es die gewünschte Zwei-Drittel-Förderung über das Leader-Programm für den Stadtumbau, dann habe die Stadt selbst eine Liquiditätsbelastung von 100 000 Euro. Als realistischer Zeitraum für die Investition werde das Jahr 2019 angesehen. Haus II der Verwaltung könnte somit im Jahr 2020 „der Vermarktung zugeführt“ werden. Als möglicher Verkaufspreis stehe nach derzeitigem Stand eine Summe von 250 000 Euro im Raum. Die genannten Aufwände und Erträge seien in den Finanzplan eingestellt.

Die Villa des Jugendklubs am See soll auch verkauft werden

Sogar noch davor könnte die Stadt ihre Villa am See verkaufen, in der gegenwärtig noch der Jugendklub Preju untergebracht ist, wenn alles läuft wie geplant. In der Prioritätenliste der Stadt für 2017 ist festgelegt, dass das Kulturhaus an der Liebigstraße zu einem Mehrgenerationshaus umgebaut werden soll. Der Bereich rund um den Saal dort soll durch Umbauten für die Zwecke des Jugendklubs hergerichtet werden. Als Bausumme sind 150 000 Euro eingeplant. 112 500 Euro davon sollen aber durch Fördermittel aufgebracht werden, für die es gegenwärtig noch keinen Zuwendungsbescheid gibt.

Von Bernd Geske

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