Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Kaum Geld für Straßen und Wege
Lokales Havelland Kaum Geld für Straßen und Wege
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:27 27.02.2018
Die Kinder der Kita Knirpsenstadt sind den Stadtverordneten in Rhinow einiges Geld wert. In die Einrichtung wird mit dem Haushalt 2018 weiter investiert. Quelle: Norbert Stein
Anzeige
Rhinow

Mitten in der Fastenzeit schrumpft das kommunale Sparschwein der Stadt Rhinow um die Hälfte. Damit sie einen ausgeglichenen Haushalt 2018 beschließen können, mussten die Stadtverordneten auf ihrer jüngsten Sitzung einer Entnahme der Rücklage zustimmen.

Bald aufgebraucht?

129 000 Euro sind notwendig, damit die voraussichtlichen Einnahmen die geplanten Haushaltsausgaben für das laufende Jahr abdecken. Geht die Rechnung auf, hat die Stadt am Jahresende noch etwa die gleiche Summe im Sparschwein. Bleibt die Entwicklung auch im nächsten Jahr so, ist die städtische Rücklage aufgebraucht.

Kein Platz für Wünsche

Die angespannte Finanzsituation spiegelt sich aber auch im Haushalt für dieses Jahr wieder. Für Wünsche war kein Platz im Gesamtbudget. Die Stadt muss sparen um noch die wichtigsten Aufgaben erfüllen zu können. Aber auch dafür reicht das Geld nicht mehr im vollem Umfang.

20 000 statt 80 000 Euro

So wären eigentlich 80 000 Euro notwendig zur Reparatur von Straßen und Wegen. Doch nur 20 000 Euro konnten zum Stopfen von Schlaglöchern und Ausbesserungsarbeiten im Haushalt veranschlagt werden. Das Bauamt hat alle notwendigen Straßenreparaturen aufgelistet und den Stadtverordneten übergeben. Den Abgeordneten obliegt nun die Entscheidung über die Reihenfolge der zu erledigenden Arbeiten zur Reparatur von Straßen und Wegen.

Gesamtvolumen: Zwei Millionen

Für die Unterhaltung städtischer Anlagen, Winterdienst, Straßenbeleuchtung, Pflegearbeiten und weitere kommunale Aufgaben im Stadtgebiet sind im Haushalt 194 000 Euro eingeplant. Insgesamt hat der Rhinower Haushalt ein Finanzvolumen von rund zwei Millionen Euro.

Rein und raus

783 000 Euro Schlüsselzuweisungen vom Land und 306 000 Euro aus Steueraufkommen sind für die Stadt die wichtigsten Einnahmequellen im Haushalt. Auf der Ausgabenseite schlagen die Kreisumlage mit 744 000 Euro und die Amtsumlage mit 508 000 Euro zu Buche. Den Sportverein Rhinow/Großderschau unterstützt die Stadt auch in diesem Jahr wieder mit 10 000 Euro, der Heimatverein Rhinow bekommt 3500 Euro. Investieren wird die Stadt in die Sanierung der Schulsportanlage und die Heizungsumstellung in der Kita Knirpsenstadt.

Von Norbert Stein

Olaf Piritz hat den ersten öffentlichen Bücherschrank in Rathenow (Havelland) aufgestellt. Darin befinden sich bereits jetzt rund 70 Werke verschiedenster Genres. Wer sich für die Werke interessiert, kann sich ganz einfach und ohne zu bezahlen ein Buch herausnehmen und lesen, es wieder zurück bringen – oder auch behalten. Piritz hat der MAZ erzählt, was er damit bezweckt.

27.02.2018

Birgit Wehmhoyer zeigt in der Galerie des Schönwalder Kreativ-Vereins aktuell der Öffentlichkeit ihre großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien. Die Künstlerin aus der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover mag Strukturen und fotografiert mit Hintersinn. Die MAZ hat sich die Schau angesehen.

27.02.2018

In Wustermark (Havelland) bleibt alles beim Alten: Holger Schreiber hat die Wahl zum Bürgermeister klar und im ersten Wahlgang gewonnen. Warum die Menschen sich für den 56-Jährigen entschieden haben, was seine unterlegenen Konkurrenten sagen – und wie in der Gemeinde mit der geringen Wahlbeteiligung umgegangen wird: die MAZ hat alles zusammen getragen.

28.02.2018
Anzeige