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Optikpark betreibt jetzt eine eigene Pension

Neues Angebot in Rathenow Optikpark betreibt jetzt eine eigene Pension

Die Saison im Optikpark Rathenow ist bereits voll im Gang. Nun können Besucher, die sich einen Tag mehr in Rathenow gönnen wollen im Optikpark bleiben – sozusagen. Denn die Einrichtung betreibt nun auch eine Pension – und das in bester Lage direkt an der Havel.

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Joachim Muus, Elfie Balzer, Gisela und Klaus Hörster.

Quelle: Joachim Wilisch

Rathenow. Blumen und Pflanzen sind zwar wichtig – aber um die Existenz des Optikparks zu begründen reichen sie nicht. Elfie Balzer und Joachim Muus haben sich deshalb schon früh auf den Weg begeben, um sich immer wieder neu zu erfinden. Der Optikpark ist ein sozialer Arbeitgeber, der sich an Programmen des Jobcenters aktiv beteiligt, um Mitarbeiter wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Servicequalität wird groß geschrieben – Zertifikate bezeugen das. Und jetzt geht das Team des Parks wieder neue Wege. Sie nennen sich seit einigen Wochen „Havel-Pensionisten“. Das Paket ist also etwas größer geworden. Wer den Optikpark länger besuchen will, sich vielleicht zwei Tage in Rathenow gönnen möchte, der kann in der Pension „Zur Havel“ absteigen und wird vom Optikpark-Team weiter betreut.

Entschluss für den Ruhestand

Nach 23 Jahren haben sich Gisela und Klaus Hörster zum Ruhestand entschlossen. Sie waren bisher Gastgeber in der Pension „Zur Havel“. Nach der politischen Wende haben sie als Gastgeber begonnen, sie haben es nie bereut. „Das Tourismusgeschäft hat sich damals angeboten“, sagt Klaus Hörster. Die Lage direkt an der Havel habe sich schnell bei Gästen herumgesprochen. Und bald schon musste Klaus Hörster ausbauen. Seine Frau war die ruhige Seele des Geschäfts, sagt Hörster. Und Gisela Hörster unterstreicht: „Es war eine tolle Zeit mit Problemen aber auch sehr viel Spaß. Die Gäste sind alle verschieden, das macht es spannend.“ Schnell hatten Hörsters einen festen Stammkundenblock.

Es ist schwer, loszulassen

Aber 23 Jahre später stand für Klaus Hörster der Start in einen neuen Lebensabschnitt fest. „Das ist nicht so einfach loszulassen. Aber man muss auch an die Gesundheit denken und ich will mich intensiver meinen Hobbys widmen.“ Hörster ist gerne an und auf dem Wasser der Havel, er angelt gerne. „Das soll jetzt mehr Platz in meinem Leben haben", so Hörster. Wer aber sollte die Pension weiterführen? „Aufgeben wollten wir es nicht“, sagt Gisela Hörster. Und da ergab es sich glücklich, dass die Pension ohnehin gut mit dem Optikpark kooperiert hat. „Irgendwann kamen wir mit der Familie Hörster ins Gespräch“, sagt Optikpark-Geschäftsführer Joachim Muus.

Der Optikpark übernimmt

Und schließlich, nach einigen Verhandlungen stand fest: Der Optikpark übernimmt die Pension als neuer Pächter. „Es passt perfekt in unser Portfolio“, sagt Elfie Balzer, die zusammen mit Muus die Optikpark-Geschäfte führt. Der Optikpark ist in fünf Minuten zu Fuß zu erreichen. Übernachtungsgäste erhalten zu ihrer Übernachtung eine Tageskarte für den Park und den aktuellen Flyer. „Das Betreiben der Pension ist eng mit dem Anliegen des Optikparks verbunden“, sagt Muus. „Wir wollen Gäste zum Besuch der Stadt Rathenow bewegen und für einen längeren Aufenthalt begeistern.“ So könne es gelingen, das touristische Leben in der Stadt zu intensivieren. Einkünfte werden für den städtischen Wirtschaftskreislauf geriert. „Es liegt doch auf der Hand, dass touristische Einnahmen besonders dem Einzelhandel, der Gastronomie und der Hotellerie zufallen“, so Elfie Balzer. Fünf Doppelzimmer, ein Einzelzimmer, eine große Terrasse und ein Wintergarten stehen zur Verfügung.

Zur Buga war besonders viel los

Gisela und Klaus Hörster freuen sich auch deswegen auf den Ruhestand, weil sie im vergangenen Jahr noch einmal richtig loslegen mussten. „Mit der Bundesgartenschau hatten wir hier in Rathenow ein gutes Geschäft“, resümiert Klaus Hörster.

Und er erinnert sich an viele Besucher, die nach dem Weg über den Weinberg und durch den Optikpark angekündigt hatten, noch einmal herkommen zu wollen. Für das Hostessenteam im Optikpark bedeutet die Pension zusätzliche Verantwortung. „Wir können aber so zusätzlich das Aufgabenfeld für unsere Mitarbeiter erweitern“, sagt Joachim Muus. Und um das Frühstücksbüfett kümmert sich das Gastronomie-Team des Optikparks. „Es passt doch alles gut zusammen“, freut sich Klaus Hörster, der weiterhin Eigentümer der Pension bleibt.

Das Optikpark-Team ist gespannt, die ersten Gäste waren bereits da. „Für uns geht es immer darum, den Tourismus in der Stadt voranzubringen“, sagt Joachim Muus noch einmal.

Von Joachim Wilisch

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