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Wenig Nachfrage bei Buga-Bussen

Sonderlinien zur Gartenschau Wenig Nachfrage bei Buga-Bussen

Die Busse auf den eigens für die Buga eingerichteten Linien im Westhavelland sind meistens leer unterwegs. Manchmal kutschiert der Busfahrer nicht mehr als zwei Gäste von Stölln nach Friesack oder von Rathenow nach Havelberg. Dennoch soll der Extra-Verkehr bis zum Ende der Buga aufrecht erhalten werden.

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Piotr Knitter und Manfred Suhr (v. l.) mit den Havelbussen.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Havelland. Die beiden Buslinien, die der Landkreis Havelland im Frühjahr eingerichtet hat, um Buga-Gäste zwischen den Standorten Rathenow, Stölln und Havelberg hin und her zu transportieren, erfreuen sich keiner großen Beliebtheit. Die Fahrgastzahlen für die Linien 686 (Rathenow – Stölln – Havelberg) und 687 (Stölln – Friesack), die Landrat Burkhard Schröder und Kreisdezernent Andreas Ernst jetzt bekannt gaben, sind ernüchternd. Demnach nutzen bislang lediglich 68 Menschen im Schnitt am Tag die Linie 686. Auf der Strecke 687 sind es mit täglich 23 Fahrgästen im Schnitt sogar noch weniger. Bei jeweils zehn Busfahrten pro Tag hin und zehn zurück auf beiden Strecken ist die Auslastung verschwindend gering, was am Ende ein dickes Minus bedeutet.

Nur zur Gartenschau

„Wir halten diesen Extraverkehr während der Bundesgartenschau natürlich dennoch aufrecht“, so Schröder. Das habe man schließlich mit den Verantwortlichen des Buga-Zweckverbandes so vereinbart. Aber nach dem Schlusstag der Buga am 11. Oktober werde der Verkehr wieder eingestellt – selbst wenn die Passagierzahlen auf den genannten Linien in den letzten drei Buga-Monaten noch einmal steigen sollten.

Landrat witzelt über die Zahlen

Karola Schulz, Sprecherin der Havelbus Verkehrsgesellschaft, welche die Linien betreibt, bestätigte die Zahlen. Im April, nach dem Start der Linien, sei der Zuspruch sogar noch geringer gewesen. Im Mai hätten sich die Zahlen etwas verbessert, nun bewegten sie sich man auf dem vom Landrat beschriebenen Niveau. Natürlich werde man den vom Kreis bestellten Takt aufrechterhalten, auch wenn bisweilen nur zwei Fahrgäste im Bus säßen. Der Landrat hatte die Zahlen nicht ohne eine Portion Sarkasmus kommentiert. „Mal gut, dass es noch Busfahrer gibt“, hatte er gesagt. „Sonst müssten die Fahrgäste am Ende noch selbst ans Steuer.“

Von Markus Kniebeler

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