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Havelbus reagiert auf Linienkürzungen

Anbindung von Friesack an Potsdam ist gesichert Havelbus reagiert auf Linienkürzungen

Der Landkreis Havelland hat in diesen Wochen an mehreren Fronten wegen verschiedener Busverbindungen verhandelt und habe gemeinsam mit Havelbus intensiv nach Lösungen gesucht. Eine Baustelle konnte jetzt abgeschlossen werden, wie die Kreisverwaltung mitteilt.

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Quelle: dpa

Havelland. Der Landkreis Prignitz lässt zum Schuljahresbeginn im August die zwei Buslinien 901 und 927, die bisher die Prignitz über das Havelland mit Potsdam direkt verbunden haben, nur noch bis zur Kreisgrenze Prignitz/Havelland verkehren. Die Havelländer Kreisverwaltung habe gemeinsam mit Havelbus intensiv nach Lösungen gesucht, um die dadurch entstehende Lücke, die insbesondere den Schülerverkehr treffen würde, zu schließen, heißt es aus der Pressestelle des Landkreises.

Ab 25. August 2014 fahren demnach drei Busse der Havelbus-Linie 661 (Friesack–Pessin–Nauen) am frühen Morgen weiter als Linie 650 (Nauen–Potsdam). An den Nachmittagen gibt es ebenso zwei Fahrten der Havelbus-Linie 650, die von Nauen weiter als Linie 661 nach Friesack verkehren. Besonders für die Schüler aus Friesack, die das Goethegymnasium in Nauen besuchen, ist so der Besuch der nullten Stunde gesichert. Aber auch Pendlern, die auf die Direktverbindung nach Potsdam ohne Umsteigen angewiesen sind, werden damit Alternativen zur Nutzung der Regionalbahn 21 von Wustermark nach Potsdam geboten.

Unklar ist derweil weiter, was mit der Linie 639 passiert, die bisher Potsdam über Seeburg an Spandau anbindet. Von der Potsdamer Verkehrsgesellschaft VIP hatte es Signale gegeben, dass diese Linie künftig nicht mehr den Umweg über Seeburg nehmen und direkt von Groß Glienicke nach Spandau fahren soll. Laut Dallgows Bürgermeister Jürgen Hemberger gab es dazu inzwischen Gespräche mit Havelbus, vier Alternativen liegen vor. „Die klare Aussage ist: Seeburg wird nicht abgehängt“, so Hemberger. Welche Alternativen am Ende greift, hänge aber erst einmal davon ab, wie sich die Potsdamer Verkehrsbetriebe entscheiden. „Eine klare Aussage, wie sie künftig mit Seeburg umgehen, habe ich von dort noch nicht gehört“, so Hemberger. Der Dallgower Bürgermeister hofft, dass es sich die Potsdamer noch einmal anders überlegen – immerhin bindet der Bus, wenn er über Seeburg fährt, auch die Waldsiedlung und das Umweltamt an. Die nächsten Gespräche dazu soll es Mitte Juni geben. ver

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