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00:17 21.03.2016
Die Abenteuer vom Mücke und Moppel hat Christine Pohl in ihrem Havel-Buch aufgeschrieben. Die gebürtige Nauenerin hat schon mehrere Kinderbücher verfasst. Quelle: Foto: privat
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Havelland

Der dickbäuchige Moppel hat eine hüftschmale Freundin. Die Abenteuer des Frosches und der Mücke hat Christine Pohl in ihrem neuesten Kinderbuch aufgeschrieben.

Die Kindergärtnerin wurde 1957 in Nauen geboren und blieb der Region treu, seit 2012 wohnt sie in Werder an der Havel. Und Stadt und Fluss spielen in ihrem Kinderbuch eine große Rolle. Die Autorin erzählt von einer ungewöhnlichen Freundschaft und lädt die jungen Leser ein, Flora und Fauna des Havellandes zu erkunden. Dabei begegnen sie auch der zitronengelben Biene Bella, dem Möwerich Manni, den Hennen Hanna, Helga und Hilde, den Ratten Rudi und Rufus und den kleinen und großen Menschlingen. Alles wird heiter illustriert von Tino Würfel.

Zweisprachige Bücher

Während Christine Pohl ihre Bücher im Familienkreis testet, ehe sie diese in der engeren Region vorstellt, gehen andere Bücher aus dem Havelland bis zur Leipziger Buchmesse. Die Dallgower Verlegerin Victoria Viererbe fährt in die Sachsenmetropole, um für neue Bücher aus ihrem Verlag Retorika zu werben und Kontakte zu knüpfen. Mit der Autorin Carola Jürchott stellt sie am Sonnabend und am Sonntag „Bärengrüße aus Berlin“ in der Leipziger Lesebude vor. Das Buch ist für Kinder ab neun Jahre geeignet, der Junge Constantin erkundet darin mit dem Berliner Bären Freddy in der Hauptstadt, was es so alles paarweise gibt: Gelehrte, Prinzessinnen, Sehenswürdigkeiten, sogar Göttinnen.

Das Bärengrüße-Buch ist ein Reiseführer für Kinder. Und es ist auf Deutsch erschienen. Das muss man bei Victoria Viererbe dazusagen, denn in ihrem Verlag erscheinen viele zweisprachige Bücher. Die gebürtige Russin setzt auf ihre Muttersprache. „Deshalb habe ich auch einen Messestand ,Mehrsprachige Kinderbücher’ in Leipzig“, sagt sie. In der Messehalle F2 ist die Dallgowerin zu finden. Ihr zweites Buch, das sie in Leipzig auf einer Lesung vorstellt, ist ein zweisprachiges für Kinder ab drei Jahre. Gemeinsam mit Natalia Portnaia wird sie in der Lesebude „Maxim kann zwei Sprachen“ präsentieren.

Lyrik aus Falkensee

Zwei Sprachen. Die prägen auch das neue Buch der Falkenseer Autorin und Verlegerin Dorothea Flechsig. Sie hält seit einigen Tagen ihren ersten gedruckten Gedichtband in den Händen. „Nachtbad“ enthält behutsame, naturverbundene Gedichte, die in deutscher und in englischer Sprache erscheinen. „Erica Stenfalt ist gebürtige Engländerin, ich habe sie auf der Kinderbuchmesse in Barcelona kennengerlernt“, erzählt Dorothea Flechsig. „Ich habe ihr Raum gegeben für eine freie Übersetzung“, sagt sie, so wurde „Luftikus“ – ein Begriff den das Englische nicht kennt – zu Rolling Stone. Die Falkenseerin Uta Munzinger hat für die farbigen Abbildungen gesorgt, die den Texten hinterlegt sind.Gedichte hat die Dorothea Flechsig schon immer geschrieben, aber sich bisher nicht getraut, damit in die Öffentlichkeit zu gehen. Nun fand sie mit PalmArtPress sogar einen renommierten Kunstverlag, der mit ihrer Neuerscheinung auf der Leipziger Messe vertreten ist. Zur Vorstellung des Gedichtbandes fährt Dorothea Flechsig nach Leipzig.

Mit einem eigenen Stand ihres Glückschuh-Verlages ist die Falkenseerin in diesem Jahr nicht in Leipzig, sondern da blickt sie auf die Buchmesse nach Frankfurt/Main. „Da sind mehr Lizenzverkäufer zu finden“, hat sie beobachtet. Vor allem in Spanien und Estland sind ihre Kinderbücher zu finden. Als neuestes Produkt hat sie ein charmantes Buch „Pünktchen feiert Geburtstag“ frisch auf den Buchmarkt gebracht. Erzählt wird die Fotogeschichte vom Jungen Hugo und dem Huhn Pünktchen, fotografiert wurde im Falkenseer Stadtteil Waldheim.

Von Marlies Schnaibel

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