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Havelland Havelländer zieht es an den See
Lokales Havelland Havelländer zieht es an den See
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17:05 09.07.2018
Die drei Schwestern Ashley, Lara und Mia aus Falkensee haben ihren Spaß am Falkenhagener See. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Havelland

Es gibt wohl kaum einen besseren Ort, um einen heißen Ferientag zu verbringen, als einen schönen See, mit klarem Wasser. Wer sich in der Region jedoch nicht so gut auskennt und noch auf der Suche nach dem passenden Gewässer ist, der findet Abhilfe im Internet. Auf der Seite www.badestellen.brandenburg.de findet sich die offizielle Badestellenliste des Landes, auf die es auch der Brieselanger Nymphensee und das Ketziner Strandbad, als einzige im Osthavelland, geschafft haben.

Havelländer Senn auch bei Berliner beliebt

Die Badestellen haben mittlerweile auch Fans, weit über das Havelland hinaus, wie ein Blick auf den Parkplatz des Nymphensees beweist. Neben Havelländer Autos sieht man viele Berliner Kennzeichen und ein paar aus Potsdam. Berlin und die Landeshauptstadt sind schließlich nur rund 15 bis 20 Kilometer entfernt. Vom Parkplatz führt der schmale Weg durch den Wald direkt zum Waldbad. Das Gewässer, mit dem schönen Namen, lockt mit seiner Größe und natürlichen Ausprägung. Man hört und sieht viele Vögel, zum Beispiel Blässhühner, Haubentaucher, Bachstelzen und Singdrosseln. Einige Uferbereiche, die nicht mehr zum Bad gehören, stehen unter Naturschutz.

Sichttiefe liegt derzeit bei drei Meter

Auf der Internetseite des Landes kann jeder Interessierte auch ganz aktuell Wassertemperatur und Sichttiefe der Badestellen ablesen. Im Nymphensee liegt die Sichttiefe bei 3 Metern, der See ist damit einer der klarsten in ganz Brandenburg. In Ketzin liegt die Sichttiefe bei 1,30 Metern.

Die beiden Badestellen verfügen über ausreichend Parkplätze, Toiletten und Gastronomiebetriebe. Zudem gibt es die Möglichkeit, ein Kanu oder Standup-Paddel auszuleihen. Wer es ganz genau wissen will, kann sich auf der Seite auch durch die Ergebnisse der regelmäßigen Beprobungen klicken. Wem das zu umständlich ist, der kann sich mit einer allgemeinen Fazit begnügen: An beiden Badestellen wird die Wasserqualität mit „ausgezeichnet“ bewertet.

In der Brandenburger Liste sind nur solche Badestellen erfasst, bei denen mit einer großen Zahl Badender zu rechnen ist und die offiziell an die EU gemeldet werden. Im Westhavelland gibt es noch vier weitere Stellen: fünf am Hohennauener See und eine am Kleßener See. Auch dort wird die Wasserqualität jeweils als ausgezeichnet angegeben.

Weitere Badestelle in Schönwalde

Neben den offiziellen Badestellen gibt es natürlich noch eine Reihe weiterer Seen, in denen gebadet werden kann. Dort wird die Wasserqualität zwar nicht regelmäßig kontrolliert, trotzdem heißt das nicht zwangsläufig, dass die Wasserqualität dort schlechter sein muss, als an den ausgewiesenen Badestellen: In Schönwalde lockt zum Beispiel das alte Strandbad. Der kleine See wurde in den 1930er Jahren extra zu Badezwecken ausgehoben.

Der See ist wirklich klein. Aber dafür auch bestens für Familien mit kleinen Kindern geeignet: Von vielen Uferstellen der großen Liegewiese geht es sehr flach ins Wasser. Ein Manko ist allerdings, dass es rund um den See keine Gastronomie und auch keine Toiletten gibt. Das soll sich aber bald wieder ändern. Der Neubau der alten Gaststätte soll bis Ende 2019 über die Bühne gehen.

Auch viele Falkenseer suchen in den heißen Sommermonaten eine Abkühlung. Um sich weite Wege zu sparen nutzen sie auch den Neuen See und den Falkenhagener See, direkt vor der Haustür, um Baden zu gehen. Doch das ist dort eigentlich verboten.

Von Ralf Stork

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