Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Junge Musiker in alten Parks
Lokales Havelland Junge Musiker in alten Parks
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:29 08.08.2015
Anzeige
Ribbeck

Die Junge Philharmonie Brandenburg vereint Musiker aus der Region mit denen aus aller Welt. Das Sinfonieorchester kommt im August ins Havelland. Seine Internationalität wird dabei noch erhöht durch den mexikanischen Enrique Bátiz Campbell und das Internationale Brandenburgische Klaviertrio, das von Musikern mit deutschen, türkischen und brasilianischen Wurzeln gebildet wird.

Möglich wird das internationale Großereignis durch die Havelländischen Musikfestspiele und den Landkreis Havelland. Die laden für den Nachmittag des 22. Augusts zu einem Buga-Parkkonzert nach Nennhausen ein. Der alte, schöne Landschaftspark bildet die Kulisse für ein Nachmittag mit Musik von Weber, Dvorák, Schubert, Mozart und Beethoven.

Nennhausen ist die dritte Station der Park-Konzerte in diesem Jahr. „Die beiden ersten Konzerte haben unsere Erwartungen weit übertroffen“, freut sich Frank Wasser, Pianist und Leiter der Havelländischen Musikfestspiele. Jeweils 1000 Besucher waren gekommen: Im Mai begeisterte der Dresdner Bariton Gunther Emmerlich seine Zuhörer mit Eva Lind an seiner Seite und einem Schwung Operettenmelodien; im Juni spielte das Filmorchester Babelsberg in Groß Behnitz Filmmusik und sorgte für die Uraufführung der sinfonischen Dichtung „Die Havel“ von Marian Lux.

Nun wollen die Veranstalter den Erfolg der beiden ersten Open-Air-Konzert wiederholen. „Das wird schwer“, weiß Frank Wasser. auch wenn die ersten 350 Karten für Nennhausen bereits verkauft sind. Aber am Abend des 22. August wird in Nauen die Oper „Nabucco“ aufgeführt, auch das lockt Klassikfans. Die Terminüberschneidung hält Wasser für unglücklich. Ganz entspannt blickt er jedoch auf den 5. September nach Kleßen. rund um das Schloss wird ein Gartenfest mit Tango, Jazz, Klassik, Puppenspiel und Barockfeuerwerk geboten. „Kinder bis zwölf Jahre haben bei den Freiluftkonzerten freien Eintritt“, sagt Wasser.

Nach den Open-Air-Angeboten beginnt die Saison der blauen Stunde in den Schlössern: mit Violoncello in Rogäsen, mit Klavier in Reckahn, mit Flöte in Groß Ziethen. Die Schlosstüren von Groß Ziethen öffnen sich in diesem Jahr noch drei Mal: Das Trio Rospigliosi gibt im November ein Doppelkonzert, Frank Wasser und Bert Greiner laden zum Kamingespräch über Musik und Ästhetik ein, dazu erklingt Musik von Bach und Telemann.

Danach blickt der Festivalleiter Frank Wasser auf die anschließende Weihnachtszeit, die Adventskonzerte sind traditionell stark nachgefragt. Besonders „Advent auf 18 Saiten“ in Ribbeck und das Brandenburgische Streichquartett in Kartzow liegen bereits jetzt hoch in der Gunst der Zuhörer. Der Kartenverkauf dafür läuft sehr gut.

Für das kommende Jahr steht das Konzertprogramm bereits in großen Teilen fest. Dabei wird an das bisherige Konzept – hervorragende Musiker an besonderen Orten im Havelland – festgehalten. „Wir setzen weiter auf Open-Air-Konzerte“, sagt Frank Wasser, auch am Funkamt Nauen ist für 2016 eines geplant.

Intensiviert wird die Zusammenarbeit mit dem Landgut A. Borsig in Groß Behnitz. „Wir planen eine Gesprächsreihe“, blickt Frank Wasser voraus. Dazu soll die Tradition des Ortes in Beziehung zum Kreisauer Kreis einbezogen werden.

Kontakt: Karten unter Telefonnummer (033237) 85963 oder über www.havellaendische-musikfestpiele.de

Von Marlies Schnaibel

Brandenburg/Havel Havelsee baut Seniorenwohnungen - Betreutes Wohnen am Markt

Mit einer Millioneninvestition reagiert die Stadt Havelsee auf den demografischen Wandel. So soll im kommenden Jahr auf dem brach liegenden Grundstück in der Marktstraße 14 ein Neubau für betreutes Wohnen entstehen. „Die Stadt möchte ihren Einwohnern auch im Alter eine Perspektive in gewohnter Umgebung aufzeigen“, sagte Bürgermeister Günter Noack der MAZ.

07.08.2015
Havelland Regionale Kunst für die breite Öffentlichkeit - Bunte Fische schwimmen im Krankenhausflur

Kunst sollte nicht nur in Galerien und Museen zu sehen sein, wo viele Menschen nicht hinkommen, findet Monika Rutsch. Die stellvertretende Verwaltungschefin der Rathenower Kilink freut sich, dass ein neues Kunstwerk in ihrem Haus hängt. Es ist eine Dauerleihgabe der Kulturstiftung des Kreises, die gern noch mehr Werke in den öffentlichen Raum bringen möchte.

07.08.2015
Havelland Essilor-Gebäude in Rathenow wird Notunterkunft - Asylbewerber ziehen in ehemalige Kantine

Der geplante Umbau des leer stehenden Essilor-Werkes im Rathenower Hasenweg war ein Thema in der Sondersitzung der Stadtverordneten. Vize-Bürgermeister Hans-Jürgen Lemle informierte kurz über die bevorstehende Herausforderung.

05.08.2015
Anzeige