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Havelländische Musikfestspiele eröffnet

Mit Tango und Sax-Ensemble Havelländische Musikfestspiele eröffnet

40 Konzerte an 20 Spielorten – so die Eckdaten der neuen Saison der Havelländischen Musikfestspiele. Die beginnen mit Tangomusik am 27. Februar im Schloss Kleßen.

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Das Sax-Ensemble Berlin um Detlef Bensmann (l.) spielt auf Schloss Reckahn.

Quelle: Promo

Havelland. Das gab es noch nie: die Havelländischen Musikfestspiele eröffnen ihre Konzertsaison nicht mit klassischer Musik. Also, nicht im herkömmlichen Sinne. Denn wenn sich Filippo Arlia am 27. Februar an den Flügel des Kleßener Schlosses setzt, dann erklingt Musik vom großen Tangoklassiker Astor Piazzolla. Der weltbekannte Bandoneonist Cesare Chiacchiaretta gibt dem Auftaktkonzert den markanten Tango-Klang.

Einen Tag später folgt in Schloss Reckahn der Auftritt des Sax-Ensembles Berlin, das nun wieder ganz klassische Werke von Bach und Händel in eher unklassischer Besetzung mit Saxofonen, Fagott, Oboe und Klarinette spielt.

Mit einem Programm von etwa 40 Konzerten will die Musikreihe an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen. „Die Saison war sehr erfolgreich, was die Besucherzahlen betrifft. Die Buga hat’s gebracht“, sagt Madleen Fox, die seit drei Jahren bei der Musik-GmbH arbeitet und seit Januar die Geschäftsführerin der Havelländischen Musikfestspiele ist. „Die vier Open-Air-Konzerte, die von der Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Havelland organisiert wurden, lockten tausende Besucher an“, sagte sie. „In Ribbeck hätten wir fast doppelt so viele Karten verkaufen können“, ergänzt Frank Wasser. Er hat die Konzertreihe 2001 ins Leben gerufen und zieht sich jetzt etwas aus dem Geschehen zurück. Das Programm für 2016 trägt aber inhaltlich noch seine Handschrift. So wird die Reihe der Open-Air-Konzerte fortgesetzt. Anfang Mai mit Papa Binnes Jazz Band am Beetzsee, mit einem Gartenfest im Juni rund um das Schloss Kleßen und mit einem Open-Air-Nachmittag am 4. Juni am Funkamt Nauen. Der Saxofonist Matthias Wacker und seine Band spielen vor dem imposanten Muthesiusbau, der vor 100 Jahren eingeweiht worden war.

„Die Seele der Konzertreihe bleibt aber das Klavier. Klassik bleibt das Kerngeschäft“, formuliert es Madleen Fox mit Blick auf das Programm. Dazu zählt die Reihe „Die Kunst des Klavierspielens“. Da dürfen sich die Musikfreunde auf ein besonderes Konzert an zwei Flügeln im Schloss Ribbeck freuen. Massimo Folliero und Frank Wasser spielen am 23. April auf zwei Bösendorfer-Flügeln. In den Schlössern Nennhausen und Groß Ziethen wird zu Klavierkonzerten „zu vier Händen“ eingeladen. Als neuer Spielort wird in diesem Jahr die Kirche von Wachow erschlossen, Weihnachten wird ein Bläserensemble spielen.
Das Gedenkjahr „150 Jahre Landgut“ in Groß Behnitz ist für die Havelländischen Musikfestspiele Anlass für einige Veranstaltungen. Am 6. März wird zu einem Podiumsgespräch „Über die Kostbarkeit von Mut und Klarheit“ eingeladen, am Tag zuvor spielt das Märkische Bachensemble. Mit dem hatte die Geschichte der Havelländischen Musikfestspiele am 29. April 2001 ja mal angefangen. Damals im Rathaussaal von Falkensee.

Von Marlies Schnaibel

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