Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Havelländischer Kirchentag am Sonntag
Lokales Havelland Havelländischer Kirchentag am Sonntag
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:38 08.07.2016
Das Kreuz steht: Pfarrer Bernhard Schmidt. Quelle: Stefan Kuschel
Anzeige
Falkensee

Wenn man viele Gäste erwartet und man selbst der Gastgeber ist, bedeutet das vor allem eines: Stress. Ist genug zu Essen da? Reichen die Getränke? Können alle sitzen? Welche Musik wird gespielt? Man kennt das. So ähnlich, nur in sehr viel größerem Rahmen, fühlen sich Pfarrer Bernhard Schmidt als Vorsitzender der Kollegialen Leitung des Kirchenkreises Falkensee und seine Mitstreiter auch. An diesem Sonntag veranstalten sie gemeinsam mit dem Kirchenkreis Nauen-Rathenow in der neuen Falkenseer Stadthalle den Havelländischen Kirchentag. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

„Im April 2015 hatten wir die erste vorbereitende Besprechung“, sagt Bernhard Schmidt, der sich Freitagmittag im Foyer der Stadthalle mit Leuten aus dem Organisationsteam an einem provisorischen Schreibtisch eingerichtet hatte. Mit dabei neben Superintendent Thomas Tutzschke auch Falkensees katholischer Pfarrer Clemens Pullwitt. Der Gottesdienst am Sonntag wird in ökumenischer Eintracht gestaltet. Bereits bei der Eröffnung der Stadthalle hatte man zusammengearbeitet.

Fragen nach der Technik („Wann werden die Mikrofone angestellt?“) und anderen Dingen wechselten sich bei der improvisierten Besprechung ab: „Wann beginnen die Bühnenproben?“ – da musste auch Bernhard Schmidt sich erst bei den Verantwortlichen erkundigen. „Es gibt schon erheblichen Absprachebedarf alleine was die Technik angeht, die von einer speziellen Firma installiert wird.“ Deren Mitarbeiter werkelten am Freitag auf der Bühne am Licht. Im Hintergrund war schon die große Leinwand zu sehen, auf der unter anderem ein kleiner Film zu sehen sein soll, den der Theologe und Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer aus Wittenberg für seinen Vortrag „Was in Deutschland auf dem Spiel steht. Menschsein, Deutschsein, Fremdsein“ vorbereitet hat, den er am Sonntag ab 15.45 Uhr in der Stadthalle halten will.

Sehr viel griffiger für Bernhard Schmidt ist das, was noch links neben der Bühne in der Ecke stand. Dort hat der Pfarrer eigenhändig das mobile Kreuz hingerollt und abgestellt. Kirche sei dort, wo Gemeinde sei und Gottes Wort verkündet werde, hatte er mit Bezug auf Martin Luther in einem früheren Gespräch mit der MAZ betont. Und Kreuz und ein kleiner Altar, so Bernhard Schmidt, und natürlich die Musik werden dieser schmucklosen Mehrzweckhalle sakrale Atmosphäre verleihen. Zu spüren sein wird diese erstmals wohl am Sonntag um 10.45 Uhr, wenn die Bläserchöre der beiden ausrichtenden Kirchenkreise zur Begrüßung aufspielen.

Um 11 Uhr folgt dann der Gottesdienst (parallel läuft ein Kindergottesdienst), ab 12 Uhr soll das Treiben an den Marktständen beginnen. Nach der Mittagspause steht dann einiges für 13.30 Uhr auf dem Plan: das Kindermusical „Die Speisung der 5000“ sowie zwei Podiumsgespräche zu politischen und persönlichen Aspekten des Flüchtlingsthemas. Nach einem Grußwort von Ministerpräsident Dietmar Woidke (15.30 Uhr) und dem Schorlemmer-Vortrag ist ab
17 Uhr der geistliche Abschluss vorgesehen – mit einem Konzert der Gospellers, der Jetta-Singers und der Finchpotsingers.

Von Stefan Kuschel

Eigentlich wollte sich Felix Menzel, Bürgermeister der Gemeinde Milower Land, ein paar Tage mit Familie und Freunden an der Ostsee erholen, doch eine Nachricht aus der Heimat trübte jäh die Urlaubsstimmung: 13 Windkraftanlagen sollen noch in diesem Jahr in der Gemeinde gebaut werden. Dagegen wollen sich die Bürger nun wehren.

08.07.2016

Wie viele Falke steckt in Falkensee? Der Frage gehen wir heute in der MAZ-Serie „Zu Hause in...“ nach. Dabei findet sich der Wappenvogel der Stadt an manchen Orten, in manchem Firmennamen und ausgestopft im Museum der Stadt.

08.07.2016

Wegen rechtlicher Probleme will die Gemeinde Brieselang künftig den Schnee nur noch auf gefährlichen und gleichzeitig verkehrswichtigen Straße räumen lassen. Denn wie sich herausgestellt hat, darf sie für andere Straßen keine Gebührenbescheide an die Grundstückseigentümer mehr verschicken, müsste somit die Kosten allein tragen.

08.07.2016
Anzeige