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Havelland: Am Schluss wurde es noch ruppig

Endspurt im Landratswahlkampf Havelland: Am Schluss wurde es noch ruppig

Am Schluss wurde es doch noch ruppig. Sechs Wochen gingen die beiden Hauptgegner im Landratswahlkampf, Martin Gorholt (SPD) und Roger Lewandowski (CDU) sehr respektvoll miteinander um. Doch kurz vor der Stichwahl am Sonntag holte CDU-Chef Dombrowski die Keule raus.

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Am Sonntag sind der Havelland-Landrat und der Bürgermeister von Premnitz zu wählen.

Quelle: Reyk Grunow

Havelland. Die Vorteile liegen bei Ralf Tebling und Roger Lewandowski. Sie sind die Sieger der ersten Wahlrunde bei der Bürgermeisterwahl in Premnitz (Tebling) und der Landratswahl im Havelland (Lewandowski). Am Sonntag geht es in die Stichwahl. Wieder sind 134 435 Wahlberechtigte im Landkreis aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Bei der ersten Runde gingen 59 213 Havelländer zur Wahl, das waren 44,05 Prozent.

Ohne Quorum scheitert die Wahl

In etwa so viele müssen auch am Sonntag wieder gehen. Denn auch in der Stichwahl gibt es ein Quorum. 15 Prozent aller Wahlberechtigten. das sind 20166 Stimmen müssen sich mindestens für einen der Bewerber entscheiden. Holen beide Bewerber jeweils weniger als die geforderten 20 166 Stimmen, ist die Wahl gescheitert.

Ball geht zurück an den Kreistag

Dann wäre der Kreistag am Zug und müsste den Landrat wählen. Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger (CDU) hatte in der vergangenen Woche an die Rathenower appelliert, unbedingt das Wahlrecht zu nutzen. Die höchste Wahlbeteiligung verzeichnete die Landratswahl vor zwei Wochen in Premnitz, wo etwa 60 Prozent der Wähler teilnahmen. Das hatte natürlich auch mit der Bürgermeisterwahl in der Stadt zu tun. Vielleicht gelingt es den Premnitzerinnen und Premnitzern ja erneut, die beste Landratswahlbeteiligung zu erreichen.

Erst zum Schluss wurde es ruppig

Die beiden Wochen zwischen Haupt- und Stichwahl verliefen relativ ruhig. Erst zum Ende wurde es ruppig. Der Kreisvorsitzende der CDU, Dieter Dombrowski, sprach Gorholt den Willen ab, sich bei der geplante Kreisreform für den Erhalt des Havellandes als alleinstehendem Landkreis einzusetzen. Dies könne nur Roger Lewandowski. Dem folgte unmittelbar eine Erklärung von Martin Gorholt: Richtig sei, dass es noch keine Beschlüsse zu Kreisgrenzen gebe. Das solle erst 2017 erfolgen. Er setze sich ebenfalls für den Landkreis Havelland ein – in den Grenzen, die er jetzt bereits hat.

Wahl von 8 bis 18 Uhr

Die Wahlhelfer stehen am Sonntag ab 8 Uhr in 211 Wahlbezirken im Landkreis bereit, darunter etliche Briefwahlbezirke. Kreiswahlleiter Lothar Marquardt glaubt, dass gegen 19 Uhr ein Ergebnis vorliegt. In Premnitz sollte bis spätestens 20 Uhr ein Ergebnis vorliegen.

Unter www.mazonline.de halten wir unsere Leser am Sonntag über die Wahl auf dem neuesten Stand.

Von Joachim Wilisch

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